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Fußball-Bezirksliga, Staffel 4: Sandro Bergs fordert Achtsamkeit von seinen Spielern

Fußball-Bezirksliga, Staffel 4 : Sandro Bergs fordert Achtsamkeit von seinen Spielern

Fußball-Bezirksliga: Eicherscheid empfängt das punktlose Schlusslicht Wenau. Die SG Stolberg gastiert am Freitagabend in Oidtweiler.

Ein Trio strebt den ersten Dreier an: Roetgen, Donnerberg und Wenau warten noch auf den ersten Sieg in der Fußball-Bezirksliga. Auf den Fersen der Weidener Teutonia möchten dabei Raspo Brand und die DJK FV Haaren bleiben. Beide haben mit Mariadorf (in Brand) und dem VfR Würselen knackige Aufgaben vor der Brust. Das gilt auch für Germania Eicherscheid mit Trainer Sandro Bergs und für die SG Stolberg mit Trainer Marcel Herzog. Mit beiden sprach Sigi Malinowski.

SG Stolberg

Fünf Spiele, sieben Punkte: Bei der SG Stolberg wird über den Ligaeinstieg nicht gemeckert. Zumal man ja auch den prestigeträchtigen Vergleich mit dem benachbarten FSV Columbia Donnerberg für sich entschieden hat. „den Sieg haben wir uns verdient, auch wenn unser Gegner spät noch herangekommen ist“, blickt Trainer Marcel Herzog auf das Derby noch einmal zurück. „Okay, wir haben viele klare Chancen liegengelassen und es unnötig spannend gemacht“, sah er einen kleinen Kritikpunkt. Aber letztlich freute es ihn, dass dieses emotionsgeladene Spiel sehr fair geblieben ist, obwohl sich im Vorfeld die Stimmung erwartungsgemäß hoch geschaukelt hatte.

Zufrieden ist Herzog, dass er „seit zwei Wochen fast den kompletten Kader zusammen hat“ und man nun noch gelassener in die Zukunft schauen kann. „Wir haben seit dem letzten Winter 17 neue Spieler integriert und inzwischen einen qualitativ sehr guten Kader, auch wenn sich einige Dinge erstmal einpendeln mussten“, sagt Herzog. Vor der Begegnung am Freitagabend (20 Uhr) bei Concordia Oidtweiler äußert der SG-Trainer „großen Respekt vor der geleisteten Arbeit meines Kollegen Besnik Sabani“. Er hatte das Spiel gegen Weiden (4:5) gesehen und befindet: „Besnik hat eine tolle Truppe geformt“.

Germania Eicherscheid

Mit sieben Punkten und einem guten Mittelfeldplatz ist auch Germania Eicherscheid ausgestattet. Dabei haben die Männer um Trainer Sandro Bergs erst vier Spiele ausgetragen. Die Partie gegen den zugeordneten SV Niederbachem – am Sonntag ausgefallen - wird man erst am 11. Dezember austragen. „Wir hätten uns zwar auf die frühere Winterpause gefreut, aber wir sehen das insgesamt völlig ohne Emotionen“, möchte Germanias Trainer die Angelegenheit nicht unbedingt vertiefen. Dafür schaut er viel lieber auf die letzte Begegnung gegen die SG Stolberg zurück, die 2:2 endete. „Hätten wir unsere PS auf die Straße gebracht, wäre ein Sieg für uns fällig gewesen“, trauert der Coach zwei verlorenen Zählern nach. Der Trainer betont aber auch, „insgesamt war das Ergebnis leistungsgerecht“.

Nun steht die Begegnung gegen Jugendsport Wenau an. Für diese Partie will der Trainer ein erhöhtes Maß an Achtsamkeit bei seinen Spielern sehen. „Wir können vor allem einen Fehler machen, wenn wir unsere Gäste an ihrem Punktestand messen“, hat Wenau alle vier gespielten Partie in der noch jungen Saison verloren. „Wenau gibt nicht so schnell auf“, hat der Germania-Coach beobachtet. Jüngst hatte man gegen den VfR Würselen lange 2:0 geführt und nur unglücklich in der Nachspielzeit 2:3 verloren.

(sigi)