Walheim: Ringer reisen nach Heusweiler: Wenig Zeit zur Regeneration

Walheim: Ringer reisen nach Heusweiler: Wenig Zeit zur Regeneration

Das wird alles andere als eine Kaffeefahrt. Die Ringer des Erstligisten TV Eintracht Walheim reisen am Samstag ins saarländische Heusweiler. Beim dortigen AC wartet ein hartes Stück Arbeit auf die Mannschaft von Trainer Yaschar Jamali.

Denn: Erste Absicht der Eliteklassen-Ringer aus Walheim ist es, den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen. Immer noch könnte der KSV Witten an den Eintrachtlern vorbeiziehen — haben doch die Wittener einen Kampf weniger ausgetragen und liegen nach Minuspunkten einen Zähler besser. Der KSV hat übrigens einen Heimkampf gegen den Tabellenletzten Riegelsberg.

Für die Auseinandersetzung mit dem Vorletzten aus Heusweiler müssen sich die Jamali-Schützlinge schon bestens rüsten. Das macht Mannschaftssprecher Dieter Otto unter anderem daran fest, dass es im Hinkampf letztlich „nur“ 18:10 für die Walheimer ausging. Seinerzeit sicherten sich die Eintrachtler den ersten Heimerfolg und holten neun Punkte in Serie.

Gegen Merken am Feiertag

Nach dem Kampf in Heusweiler bleiben dem Kader von Yaschar Jamali nur gut zwei Tage Zeit, sich zu regenerieren. Am Reformationstag (31. Oktober, Sporthalle des Inda-Gymnasiums) steht um 15 Uhr der Heimkampf gegen den Lokalrivalen RC Merken an. Vier Kämpfe gab die Eintracht im ersten Vergleich an Heusweiler ab.

In sechs weiteren Duellen behielt sie die Oberhand. „Ich denke, wir müssen schon sechs Kämpfe gewinnen, um einigermaßen sicher zu sein, dass wir das Ding nach Hause schaukeln können“, verdeutlicht Walheims Mannschaftssprecher Dieter Otto.

Dabei hoffen alle Walheimer, dass Schwergewichtler Martin Otto den Kontrahenten Vasil Ivanov erneut schlagen kann und dabei auch noch eine Vier „abgräbt“. Oder rutscht Zviad Metreveli, im Hinkampf noch in der 98-Kilo-Klasse unterwegs, diesmal nach oben? Auch von Metreveli erwarten die Eintrachtler — unabhängig von der Gewichtsklasse — eine gute Punktausbeute. Das gilt desweiteren für Ahmed Ramadan, der im Hinkampf Fabian Widman (57 kg) schulterte.

Dotsin will sich revanchieren

Eine „Drei“ holte Coach Jamali gegen Philipp Köhler herein. Dazu soll es auch diesmal wieder reichen, erhoffen sich die Gäste aus der Eifel. Ein Schlüsselkampf könnte die Auseinandersetzung zwischen Mario Dotsin (86 kg) und Sebastian Janowski werden.

Den ersten Vergleich gewann Janowski mit 2:0. Selbstredend, dass sich Dotsin dafür revanchieren will. Das Augenmerk gilt nicht zuletzt der (möglichen) Paarung Stoyan Spasov und Teodor Horatu. Der 61-Kilo-Athlet Heusweilers gehört zu den stärksten Kämpfern der Gastgeber. Aber auch Spasov ist immer für Punkte gut.

(mali)