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Fußball-Landesliga : Punkte gegen den negativen Lauf

Fußball-Landesliga : Punkte gegen den negativen Lauf

In der Fußball-Landesliga stehen am Wochenende spannende Spiele bevor. Germania spielt bei Verlautenheide, die Sportsfreunde Düren empfangen den Tabellenzweiten und der 1. FC Düren tritt beim Mittelrheinligaabsteiger SV Eilendorf an.

Germania Lich-Steinstraß

Es ist bisher nicht der Monat von Germania Lich-Steinstraß: Am vergangenen Sonntag unterlag die Mannschaft Erftstadt-Lechenich mit 2:4, davor den Sportfreunden Düren mit 0:1, Ende September Teveren ebenfalls mit 0:1. Auch vor dem Auswärtsspiel bei Eintracht Verlautenheide am Sonntag sehen die Aussichten für den Landesliga-Aufsteiger nicht viel besser aus. Zwölf Ausfälle, wenn man sämtliche Ergänzungsspieler mitzählt, hat der Tabellen-14. derzeit insgesamt zu verzeichnen, gegen Erftstadt saß auch wieder das Trainerteam einsatzbereit auf der Ersatzbank. „Doch wir wollen nicht klagen. Ob wir mit einem vollen Kader mehr Punkte geholt hätten, ist auch nicht gesagt. Unser Problem ist, dass die letzten drei Spiele recht ähnlich verlaufen sind, wir trotz ordentlicher Leistung immer verloren haben“, sagt Germania-Trainer Michael Hermanns. Den Tabellenvierten Verlautenheide, der bisher vier Siege, vier Unentschieden und eine Niederlage zu verzeichnen hat, zählt der 40-Jährige neben Schafhausen und Teveren zu den Mannschaften, „die am Ende um den Aufstieg in die Mittelrheinliga spielen werden. Dementsprechend liegt es wieder auf der Hand, wer die Favoritenrolle am Sonntag einnimmt. Doch wir wollen erneut alles daran setzen, es dem Gegner schwer zu machen und uns selbst mit Punkten zu belohnen“, erklärt Hermanns.

Sportsfreunde Düren

Zurzeit könnte es für die Dürener Sportfreunde kaum besser laufen, denn nach vier Siegen in Serie kletterte das Team von Trainer Marcel Demircan auf Platz drei der Tabelle, punktgleich mit dem Tabellenzweiten Borussia Lindenthal-Hohenlind. Und genau gegen diese Mannschaft laufen die Mannen aus dem Grüngürtel am Sonntag auf, um ihre Erfolgsserie fortzusetzen. „In den letzten Wochen haben die Jungs richtig gut trainiert und in den Spielen super gearbeitet, von daher haben sie sich dieses Topspiel verdient“, freut sich neben der Mannschaft auch der neue Coach der Dürener. Die Kölner Gäste können derzeit nicht ganz auf eine so gute Bilanz wie die der Sportfreunde zurückblicken, denn in den letzten drei Partien gab es lediglich einen knappen 1:0 Sieg gegen 1. FC Düren II. Dazu verloren sie beim SV Eilendorf, wo auch der SFD Coach zugegen war und sich seine Notizen machen konnte. „In diesem Spiel habe ich einiges vom Gegner gesehen und ich bin zuversichtlich, dass wir gute Chancen haben, unsere Heimserie ohne Niederlage aufrechthalten zu können“, geht Trainer Demircan voller Optimismus ins Match am Sonntag.

Bei einem Sieg könnten sie auf Platz zwei vordringen, auch wenn die Gäste ein Spiel weniger absolviert haben. Diesen Sieg zu holen kann am Sonntag auch wieder Goalgetter Marcel Reisgies seinen Anteil beisteuern, der letzten Sonntag urlaubsbedingt fehlte. Verzichten muss das Team jedoch weiterhin auf den gesperrten Leon Wantke und Descartes Luciana.

1. FC Düren II

Auch wenn die vergangenen beiden Partien der U-23-Mannschaft des 1. FC Düren in der Fußball-Landesliga verloren wurden, strahlt das Trainerteam des Klubs große Zuversicht aus. „Wir kriegen viel Lob vom Gegner und sind sportlich auch auf Augenhöhe. Maximal kann man von einer Ergebniskrise sprechen“, hätte Coach Ingo Müller natürlich gerne mehr Punkte geholt als die aktuellen acht Zähler. Mit ein bis zwei Siegen mehr auf der Habenseite wäre man in ruhigeren Fahrwassern unterwegs. So ist der FCD aber aktuell auf Platz 13, punktgleich mit dem Vorletzten Helpenstein. Am Sonntag muss man auswärts beim Mittelrheinligaabsteiger SV Eilendorf antreten. Gegen den Tabellensiebten schielt Müller auf Zählbares: „Ich bin nach wie vor überzeugt, dass wir gegen jeden gewinnen können. Wir sind gegen Eilendorf nicht chancenlos und wollen drei Punkte holen. Dafür ist das Aufbauspiel ganz wichtig. Mit Ruhe und Kontrolle soll der Ball in den eigenen Reihen laufen. Mit langen Ballbesitzphasen will man den Gegner nerven und warten bis sich Räume auftun, um diese dann gezielt auszunutzen. Das klappt bei den jungen Spielern auch schon viel besser als in den ersten Wochen. Auch wenn ein Ticken Nervosität noch zu sehen ist, ein gutes Spielergebnis kann dazu beitragen, dass das Team abgebrühter wird.

(dk/hpj/say)