PTSV Aachen Volleyballer schlagen Mondorf

Volleyball : Niklas Krämer bringt die Mondorfer zur Verzweiflung

Die Drittliga-Volleyballer des PTSV Aachen setzen sich gegen Mondorf klar durch. Die Zweite punktet überraschend in Bielefeld.

DRITTE LIGA

PTSV Aachen – Mondorf 3:1 (25:18, 25:18, 25:27, 25:22): „Wir hatten die Möglichkeit, das Spiel in drei Sätzen zu beenden – wir hatten aber so gute Stimmung in der Halle, dass wir unseren Zuschauern noch einen Satz mehr schenken wollten“, scherzte PTSV-Diagonalspieler Johannes Sülldorf. Aachen spielte „mit breiter Brust“ auf, ließ Mondorf „nicht die Möglichkeit, etwas entgegenzusetzen“. Unterm Strich habe das Team „einfach ein sehr gutes Spiel gemacht“, lobte Sülldorf seine Mitspieler. Ein Sonderlob erhielt Niklas Krämer, ebenfalls Diagonalspieler, der „mit seiner linken Peitsche die Mondorfer zur Verzweiflung brachte“.

REGIONALLIGA

TPSV Bielefeld – PTSV Aachen II 3:2 (19:25, 25:18, 12:25, 25:22, 15:12): „Im Nachhinein bin ich schon etwas unzufrieden. Wir haben im fünften Satz 10:6 geführt – da muss man eigentlich den Sack zu machen“, haderte PTSV-II-Spielertrainer Niklas Rademacher mit der vergebenen Chance, gegen das favorisierte Bielefeld zu gewinnen. „Grundsätzlich ist ein Punkt natürlich nicht schlecht, aber wir waren phasenweise sicher das bessere Team“, so Rademacher. Die Begegnung habe sich zwar auf keinem besonders hohen Niveau abgespielt, allerdings war sie „sehr kampfbetont. Man hat gemerkt, dass beide Teams sich noch finden müssen. Taktisch waren wir echt gut und diszipliniert unterwegs“, meinte der Coach.

FRAUEN, REGIONALLIGA

Herten – PTSV Aachen II 3:0 (25:19, 25:12, 25:17): Die hohe Qualität im Kader des TuS Herten, der sich vor der Spielzeit massiv verstärkt hatte, setzte sich durch. „Die Hertenerinnen haben sehr gut aufgeschlagen und da ist dann irgendwann immer unsere Annahme weggebrochen“, schilderte PTSV-II-Trainerin Martina Schudoma die Ereignisse. Für Schudoma aber kein Grund zur Verzweiflung: „Es waren gute Ansätze bei uns zu sehen. Angriff und Block waren sehr gut und die kämpferische Einstellung stimmte auch.“

FRAUEN, OBERLIGA

PTSV Aachen III – Humann Essen 1:3 (26:24, 18:25, 18:25, 19:25): „Mit nur neun Spielerinnen konnten wir einem der Ligafavoriten sehr viel Gegenwehr bieten und auch spielerisch mithalten“, sagte PTSV-III-Coach Lutz Fettweis trotz Niederlage zufrieden. „Den ersten Satz haben wir nach sieben Punkten Rückstand am Ende noch gedreht, in den Folgesätzen war es bis zur Satzmitte ausgeglichen, bevor sich Essen über ihre starken Außenangreiferinnen durchsetzen konnte“, berichtete Fettweis. Insgesamt sei es „ein gutes erstes Spiel“ gewesen.

(kte)
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