Ladies in Black sind im DVV-Pokal gefordert

Volleyball: Ladies haben gegen Suhl die Pokal-Chance

Das wird die einmalige Gelegenheit werden in der laufenden Saison, auch wenn sich die Paarung nur eine Woche später wiederholt: Das Aufeinandertreffen der Erstligisten Ladies in Black Aachen und VfB Suhl im Viertelfinale des DVV-Pokals am Samstag (18 Uhr) wird definitiv die einzige Begegnung in diesem Wettbewerb sein, die die Mannschaft von Aachens Trainerin Saskia van Hintum im Hexenkessel an der Neuköllner Straße austragen wird.

Egal, welche der beiden Mannschaften als Sieger vom Platz gehen wird.

Denn bereits für das Halbfinale im DVV-Pokal ist die angestammte Spielstätte nicht mehr zugelassen, und sollten die Ladies die Runde der letzten Vier erreichen und ihnen erneut ein Heimspiel zugelost werden, dürfte wieder der Umzug ins belgische Maaseik anstehen. Eine Reise, die bei den begeisternden Play-off-Spielen gegen Schwerin in der vergangenen Saison bereits 1800 Aachener Fans mitgemacht haben.

Beide Teams 3:0 geschlagen

Beide Mannschaften gehen nun mit jeweils einer schmerzhaften 0:3-Niederlage aus dem zurückliegenden Ligaspiel in diese Hopp-oder-Top-Partie. Die Voraussetzungen sind allerdings durchaus unterschiedlich: Die Aachenerinnen mussten sich nach einem anstrengenden Fünf-Satz-Match unter der Woche in Schwerin und der folgenden stundenlangen Rückreise und einmaligem Training am Freitag dem Dresdner SC geschlagen geben. Verschärfend hinzu kam, dass Außenangreiferin Nicole Oude Luttikhuis nicht eingesetzt werden konnte, die Niederländerin hatte sich im Abschlusstraining leicht verletzt, Trainerteam und Betreuer wollten keine schwerwiegendere Verletzung riskieren.

Dresdens Trainer Alex Waibl stellte den Ladies dennoch ein gutes Zeugnis aus (“Aachen kann viel mehr, als hier gezeigt wurde“), und für die mitgereisten Fans aus Sachsen war der Sieg ihrer Mannschaft nicht unbedingt zu erwarten gewesen, so der einhellige Tenor.

In Suhl dagegen sorgte das 0:3 gegen Erfurt in eigener Halle für einiges Rumoren. Bislang waren die Suhlerinnen aus allen Derbys in Thüringen als Siegerinnen vom Platz gegangen. Die Schärfe, mit der die Niederlage vom Suhler Klub selbst kommentiert wurde, erstaunt dennoch: „Dass eine Serie reißt, kann mal passieren. Mit der Art und Weise kann der VfB Suhl aber nicht zufrieden sein. Das war eines Thüringenderbys nicht würdig“, heißt es im Spielbericht.

Die Ansprache der Verantwortlichen nach Spielschluss in der Kabine soll entsprechend deutlich ausgefallen sein.

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