Judo: Hertha Walheim mit Rückenwind in den nächsten Heimkampf

Judo : Hertha Walheim mit Rückenwind in den nächsten Heimkampf

Judo-Bundesligist Hertha Walheim hofft auf weitere Punkte am Samstag gegen Spremberg in eigener Halle.

Bisher läuft’s gut für den Judo-Bundesligisten Hertha Walheim. Dieser Trend soll im kommenden Heimkampf gegen den KSC Asahi Spremberg fortgesetzt werden. Am Samstag (18 Uhr) empfängt das Team des Trainerduos Patrick Haas und Frank Heynen den Tabellensechsten.

Herthas Teamkapitän Lars Entgens ist zuversichtlich, dass die Walheimer diesen Gegner schlagen können. Sollte das so sein, könnte Hertha mit fünf Zählern auf den zweiten Platz der Eliteklasse vorrücken. „Zuhause sind wir gegen die Lausitzer immer noch ungeschlagen“, sagt Entgens, der mit seinen Teamkollegen diesen Nimbus über den kommenden Vergleich hinaus erhalten will. Die Kämpfe gegen die Gäste – die mehr als 600 Kilometer anreisen müssen – gingen „immer sehr knapp aus. Die Stimmung in unserem Lager ist sehr gut“, versichert der Kapitän.

Zuletzt sicherten sich die Walheimer in Bottrop einen Zähler. Aus drei Begegnungen holte Hertha (ein Nachholkampf in Potsdam steht noch aus) drei Punkte. „Unser Ziel für den Spremberg-Kampf kann nur Sieg lauten“, betont Entgens, der mit seinen Kollegen zuletzt viel Selbstvertrauen getankt hat. Die Gastgeber setzen dabei „auf unser Heimpublikum, das wie eine Eins hinter uns steht“. Entgens will sich – wie immer – personell nicht in die Karten schauen lassen. Aber er versichert: „In unserem Team werden wieder einige Hochkaräter sein.“

Dazu gehört beispielsweise Bart Weling. Der Leichtgewichtler wartete in Bottrop mit einer souveränen Leistung auf. Das gilt auch für Felix Stöckel. „Felix ist zuletzt richtig aufgeblüht. Das unterstreichen ja auch seine beiden Siege in Bottrop“, hofft Entgens auf weitere Punkte im Spremberg-Kampf. Zuverlässige Athleten aus der Region – dazu gehören Erich Klinspon, Arthur Westerkamp, Nikola Discher oder auch Entgens selbst – sollten weitere Zähler für die Gastgeber einsammeln können.

Entgens nennt einen interessanten Quervergleich, um darzustellen, wie ausgeglichen die Liga ist. „Gegen Bottrop hat Spremberg verloren. Aber gegen Hannover, die uns eine Niederlage verpassten, haben sie gewonnen.“

(mali)
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