Fußball-Bezirksliga: Keine Panik in Vaalserquartier.

Fußball : In Vaalserquartier macht sich keine Nervosität breit

Bezirksliga-Aufsteiger FV Vaalserquartier befindet sich noch in der Anpassungsphase. Hat die DJK FV Haaren einen Heimkomplex?

Zur Auswärtsbegegnung beim FC Heinsberg-Lieck trifft Günter Motté, Trainer des Aufsteigers FV Vaalserquartier, auf einen alten Bekannten. Daniel Heinen, ebenfalls mit Lieck aufgestiegen, hat lange mit Motté beim FV als Trainer der Zweiten zusammengearbeitet. Vor dem Duell der Liganeulinge schreibt Günter Motté seinen Jungs ins Aufgabenbuch: „Wir müssen effektiver spielen.“ Damit sich die Resultate auch der ansehnlichen Spielweise anpassen. Mit Günter Motté und Haarens Trainer Leo Schneider unterhielt sich Sigi Malinowski.

FV Vaalserquartier

Der Aufsteiger aus dem Vaalserquartier befindet sich mitten in der Anpassungsphase. Und so herrscht auch nach zuletzt drei Niederlagen in Serie keinerlei Nervosität bei Trainer und Team. Günter Motté legt Gelassenheit an den Tag und sagt: „So dramatisch ist das alles gar nicht.“ Die Resultate stützen diese Aussage. In Würm-Lindern gab es einen glatten 4:0-Sieg, gegen Roetgen, Donnerberg und Kückhoven sowie zuletzt gegen Oidtweiler gab es knappe Niederlagen. Donnerberg ausgeklammert stellt Motté fest: „Wir haben ganz gut mitgehalten.“ Lediglich bei der Heimniederlage gegen Donnerberg mussten die Neulinge nebst Coach einsehen, „dass die Columbianer klar besser waren“. Allerdings hätte sich der Trainer „nach einer insgesamt recht passablen Vorbereitung“ doch etwas mehr aus den ersten fünf Begegnungen erhofft. Denn sein Team läuft den anderen Klubs leistungsmäßig nicht hinterher. Beim FV hofft man nun auf eine baldige Rückkehr der Leistungsträger Clemens Kaltenborn und Martin Gerke, die für mehr Durchschlagskraft in der Offensive sorgen sollen. Motté: „Acht Gegentore sind noch irgendwo hinzunehmen. Aber nur fünf geschossene Tore sind eine sehr geringe Ausbeute.“ Der Trainer hofft, dass sich das schon beim Auswärtsspiel in Heinsberg-Lieck ändert.

DJK FV Haaren

Hat die DJK FV Haaren einen Heimkomplex? Der Tabellensechste verpasste mit der Heimpleite gegen Kückhoven den Sprung auf den dritten Rang sowie den Anschluss an Tabellenführer Raspo Brand. „Was die Ergebnisse angeht, tun wir uns auf eigenem Platz tatsächlich etwas schwer“, hat Trainer Leo Schneider erkannt. Er relativiert den Eindruck einer Heimschwäche aber direkt. „Unsere Jungs spielen ja nicht schlecht. Sie müssen das Niveau nur über die volle Spielzeit halten, dann läuft es auch zu Hause besser.“ Auswärts räumte Haaren bisher die volle Punktzahl ab.

Schneider gestattete sich noch einen Rückblick auf die verlorene Partie gegen Kückhoven. „In der zweiten Halbzeit waren wir deutlich besser, haben den Ausgleich geschafft und kriegen dann so ein blödes Ding in letzter Sekunde. Schade, dass es nicht zum Sieg gereicht hat, die Ansprüche sind ja da. Wir wollen in der Spitzengruppe mitspielen.“ Das Vorhaben könnte mit einem Dreier bei Concordia Oidtweiler am Sonntag in Angriff genommen werden. Der Haarener Coach rechnet damit, „dass wir auf dem kleinen Aschenplatz antreten müssen“. Kommt es so, werden die Haarener die Order ihres Trainers annehmen müssen. Schneider sagt: „Wir müssen gewappnet sein, dass das eine harte kämpferische Angelegenheit wird.“