Frankenberg verliert in der Basketball-Regionalliga

Basketball : BG Aachen dominiert Köln

Furioser Sieg der BG Aachen mit 58 Punkten Vorsprung. Haaren scheitert knapp an Frechen, Frauen der DJK Frankenberg zahlen Lehrgeld.

OBERLIGA

BG Aachen - RS Köln III 108:50 (48:23): „Das lief besser als geplant“, schmunzelte Kevin Vorbeck nach dem furiosen Saisonauftakt seiner Korbjäger. Köln war mit nur fünf Spielern und ohne Trainer nicht der erwartet harte Gegner, sondern von Beginn an unterlegen. Obwohl seine Mannschaft etwas Zeit brauchte, um die sich einigelnde Kölner Defensive zu knacken, lief es aber im zweiten Viertel wie geschmiert.

Zur Halbzeit war der Vorsprung immens, die BG ließ aber nicht locker und wollte mehr. „Da haben wir den Ball schön bewegt“, freute sich Vorbeck, „aber ich will das Spiel nicht überbewerten.“ Center Henrik Bertz traf beinahe nach Belieben, als die BG ihren Fans einen Leckerbissen bot, der „doch gut fürs Selbstbewusstsein war“.

BG Aachen: Bertz (21), C. Lagemann (17), Obradovic, Rin (je 12), Elkenhans, Rülke (je 11), Middeldorf (6), Neudegger (5), Ahmadi (3), Boldt, Wesemann (je 2)

Frechen - Haarener TE 83:74 (38:39): Trotz der mageren Vorbereitung zeigte Aufsteiger Haaren ein gutes Spiel. „Mit einem starken Gegner auf Augenhöhe“, wähnte Trainer Dirk Baumann sich zufrieden, obwohl seine Mannschaft einige Gelegenheiten liegen ließ, die Führung zu Beginn deutlicher zu gestalten.

Mitte des letzten Viertels folgte dann der Bruch im Spiel, als Baumanns Jungs in fünf Minuten lediglich drei Punkte erzielten. Frechen nutzte die Chance eiskalt und setzte sich entscheidend ab. „Da ist uns die Kraft ausgegangen“, seufzte Baumann, der angesichts der Leistung seiner Truppe ein positives Fazit zog, „gut gekämpft, fast gewonnen und ein guter Einstand der Neuen.“

SG H'rath/Baesw.: Schulz (20), Seelis (17), Milosevic (15), Hajdarevic (10), Letzian (8), Alfes, Laisina (je 2)

FRAUEN, REGIONALLIGA

DJK Frankenberg - Bielefeld 64:84 (30:41): Trotz der Warnung ihres Trainers verschlief die DJK den Beginn ihres Heimspiels gegen Bielefeld. In der Regionalliga wird so etwas bitter bestraft. Mit 13:24 nach zehn Minuten wurde es hart für die DJK, die sich laut Trainer Islam Haddar „zu sehr einschüchtern ließ, da uns drei der Besten fehlten“.

Von da an wurde es besser, als Frankenberg sich auf die harte Gangart der Bielefelderinnen in der Defensive einstellen konnte. Trotz aller Bemühungen schafften Haddars Mädels es aber nicht mehr, das Blatt zu wenden und mussten bei ihrer Rückkehr in die Regionalliga Lehrgeld zahlen. „Das erste Viertel war Katastrophe“, betonte Haddar, „danach bin ich nicht unzufrieden, was Energie und Einsatz angeht.“

Frankenberg: Dörter (28), Bürgel (13), Wegerhof (9), Raulf (5), Döpke (4), Kamp, Reich (je 2), Kaltwasser (1)

(uh)
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