Lateinformation von Schwarz-Gelb Aachen: Der Weg führt geradewegs in die Zweite Liga

Lateinformation von Schwarz-Gelb Aachen : Der Weg führt geradewegs in die Zweite Liga

Der Weg führt geradewegs in die Zweite Liga. „Wir wollen mindestens wieder Dritter werden, aber Platz zwei ist jetzt natürlich unser Ziel“, gibt Holger Reißer als Losung für das Formations-Wochenende in Aachen heraus.

Der TSC Schwarz-Gelb Aachen ist Gastgeber der Lateinformationen in der Landes- und der Regionalliga, deren Turniere am Samstag um 14 bzw. 17.15 Uhr in der Halle Neukölllner Straße starten. Mit dabei sind die beiden SG-Teams, die in ihren Ligen wieder „aufs Podest“ wollen.

Erneut auf Aufstiegskurs

Vor einem Jahr hatte die neu gegründete Lateinformation des TSC die Oberliga und das Aufstiegsturnier dominiert, jetzt liegen die Tänzer um SG-Trainer Holger Reißer in der Regionalliga erneut auf Aufstiegskurs. Zum Auftakt war die Formation in Solingen Dritte geworden, hatte mit den Platzziffern 1-4-3-4-1 gleich eine deutliche Aufwärtstendenz gezeigt. In Bochum vor zwei Wochen lief es jedoch nicht ganz so rund. „Das waren keine guten Durchgänge, da waren wir zu Recht Vierter“, gibt Reißer zu. Die Platzierung hatte der Mannschaft einen kleinen Knacks versetzt, die Scharte wollte man in Bocholt unbedingt auswetzen. „Die Tänzer waren sehr motiviert und haben zwei wirklich gute Durchgänge gezeigt“, so Reißer. Dafür gab es mit den Platzziffern 3-3-2-2-2 zwar die Majorität der zweiten Plätze, trotzdem fehlte ein Wertungspunkt. Doch Reißer kann auch mit Platz drei gut leben, hofft aber natürlich, dass sein Team in Aachen den zweiten Rang angreift.

Der Aufsteiger tanzt „Highschool“, eine Choreographie des befreundeten Niederländers Ton Greten, mit der das russische Team „Duet Perm“ Vize-Weltmeister wurde. Natürlich gab es Diskussionen, dass Aachen eine „russische Musik“ tanzt, aber die Choreographie ist ein echtes Highlight. „Wir haben ein bisschen daran gefeilt, um sie tänzerischer zu machen. Das ist gut angekommen“, will Reißer auf diesem Weg weitergehen. Auch in Liga zwei. Durch die Umstrukturierung der Klassen in der kommenden Saison wäre Aachen als Regionalliga-Dritter oder -Vierter sicher dabei. Denn künftig wird es statt einer gleich drei Zweite Ligen geben, unterteilt in Nord, West und Süd. „Wir werden auch in der kommenden Saison ,Highschool’ tanzen, aber wenn uns der Aufstieg in die Erste Liga gelingt, werden wir eine eigene Choreographie vorstellen“, verspricht Reißer.

Auch das Aachener B-Team könnte von der Neuordnung profitieren und von der Landes- direkt in die Regionalliga aufsteigen, sollte es mindestens Liga-Zweiter werden. Zum Saisonauftakt in Solingen hatte die B-Formation mit ihrer Choreographie „Unstoppable“ überraschend gewonnen. Beim zweiten Turnier am Sonntag in Borken wurden die Aachener mit der Wertung 3-3-2-2-2 wie auch das A-Team trotz der Majorität der zweiten Plätze Dritter hinter Viersen A und RWS Bochum B.

„Viersen tanzt sehr stark. Aber wir kämpfen ganz sicher mit Bochum um Platz zwei“, schätzt Reißer die Konkurrenz ein.

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