Volleyball: Der Trainer legt den Finger in die Wunde

Volleyball : Der Trainer legt den Finger in die Wunde

Der Volleyball-Regionalligist PTV Aachen II kassiert ein 1:3 gegen FCJ Köln. Die Erste verliert knapp in Gievenbeck und die Frauenteam-Reserve unterliegt 0:3.

DRITTE LIGA

Gievenbeck – PTSV Aachen 3:2 (28:26, 19:25, 22:25, 25:16, 15:7): „Wir wollten mit dem Schwung aus dem Heimerfolg gegen Mondorf auch auswärts siegen“, schilderte PTSV-Diagonalspieler Johannes Sülldorf den Matchplan. Doch der erste Satz ging – wenn auch knapp – an die Hausherren. „Hinten raus fehlt uns öfters die Konstanz, um den Satz eintüten zu können“, sagte Sülldorf. Doch die Aachener Drittliga-Volleyballer drehten die Partie mit zwei folgenden Satzsiegen, weil sie jeweils „im Angriff sehr gut durchgekommen“ waren. Danach übernahm die Heimsechs wieder das Heft des Handelns. „Da haben wir zu viele individuelle Fehler gemacht“, meinte Sülldorf. Deutlich gingen Satz vier und fünf an die Münsteraner. „Wir können uns nicht beschweren, nehmen aber wenigstens einen Punkt mit“, schlussfolgerte Sülldorf.

REGIONALLIGA

PTSV Aachen II – FCJ Köln 1:3 (23:25, 22:25, 25:23, 15:25): „Am Ende des Tages haben wir gegen das bessere Team verloren, daher geht die Niederlage in Ordnung“, gab PTSV-II-Spielertrainer Niklas Rademacher offen und ehrlich zu. „Junkersdorf macht wenige Fehler. Wir konnten nicht – so wie gewünscht – Druck im Aufschlag aufbauen. Phasenweise haben wir gut gespielt und wir freuen uns über den Satzgewinn, aber wir haben auch noch viel Arbeit vor uns“, so Rademacher, der den Finger in die Wunder legte: „Man merkt, dass unsere Vorbereitung aufgrund von vielen Abwesenheiten sehr fragmentiert gewesen ist und uns auch deshalb die Konstanz fehlt.“

Hinsichtlich der Partie am Mittwoch in Freudenberg merkt der Coach deshalb an: „Gegen Freudenberg wird das auch nicht leicht. Die Freudenberger waren vergangenes Jahr schon richtig gut und haben bis jetzt alles gewonnen.“

FRAUEN, REGIONALLIGA

PTSV Aachen II – FCJ Köln II 0:3 (18:25, 11:25, 21:25): „Wir konnten über den gesamten Spielverlauf hinweg nur phasenweise an die guten Trainingsleistungen anknüpfen“, bedauerte PTSV-II-Trainerin Martina Schudoma. „Vor allem im Bereich Aufschlag/Annahme war das einfach zu wenig, um mithalten zu können. Und bei der guten Abwehr des Gegners hatten wir auch oft nicht die Geduld, um zum Erfolg zu kommen“, zählte sie die Problemzonen ihrer Sechs auf.

Morgen besteht beim SC Düsseldorf die Gelegenheit zur Wiedergutmachung.

FRAUEN, OBERLIGA

Düren – PTSV Aachen III 3:2 (14:25, 19:25, 25:19, 25:19, 15:13): „Nach zwei sehr guten und deutlich gewonnenen Sätzen haben wir zwar den ersten Punkt in der Oberliga geholt, in der Folge aber den möglichen Sieg verpasst“, haderte PTSV-III-Coach Lutz Fettweis mit der vergebenen Chance, mehr Punkte einzufahren. Er berichtete: „So lagen wir im Tie-Break bereits 11:5 vorne, verlieren aber noch denkbar knapp mit 13:15.“ Doch Fettweis gibt sich kämpferisch: „Die vergebenen Punkte wollen wir uns schon am Mittwoch ab 17 Uhr beim Heimspiel in der Sandkaulstraße gegen TuSEM Essen holen!“

(kte)
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