Aachen: „Das Turnier ist ein sehr wichtiges Ereignis“

Aachen: „Das Turnier ist ein sehr wichtiges Ereignis“

Schon Mitte Dezember starten die Fußball-Frauen in den Budenzauber. Bei der Vorrunde am 16. Dezember in der Stadionhalle Oberbruch werden die letzten vier Tickets für die Endrunde am 13. Januar 2018 — in der Oberbrucher Don-Bosco-Halle — vergeben.

Kurz vor Weihnachten messen sich in der Vorrundengruppe A (ab 13 Uhr) die A-Ligisten SV Eilendorf (Aachen) und SC Mausauel-Nideggen (Düren), Bezirksligist Alemannia Straß, die Landesligisten Sportfreunde Hörn und SC Stetternich. In der Vorrundengruppe B (ab 16 Uhr) stehen sich die Bezirksligisten SCB Laurenzberg, Falke Bergrath und Borussia Derichsweiler sowie die Landesligisten Eintracht Kornelimünster und VfR Unterbruch gegenüber.

Ziel der zehn Teams ist die Teilnahme an der Endrunde (13. Januar, 13 Uhr, Don-Bosco-Halle), für die die Regionalligisten Alemannia Aachen und Sportfreunde Uevekoven sowie die Mittelrheinligisten Kohlscheider BC und TuS Jüngersdorf-Stütgerloch bereits gesetzt sind. Und eins steht auch schon fest: Die beiden Regionalligisten können frühestens im Halbfinale aufeinandertreffen.

In Endrunden-Gruppe A duellieren sich nämlich der KBC und Uevekoven. Hinzu kommen der Sieger der Vorrundengruppe B und der Zweite der Vorrundengruppe A. Die Final-Gruppe B besteht aus Jüngersdorf-Stütgerloch und Alemannia Aachen. Der Kreis erweitert sich um den Sieger der Qualifikationsgruppe A und den Zweiten der B-Gruppe.

Reinhold Nysten-Marek, Frauenfußball-Abteilungsleiter von Alemannia Aachen, schätzt das Traditionsturnier: „Das ist immer ein wenig wie ein Familientreffen.“ Aachens Teammanager Michael Kaiser meint: „Wir dürfen keinen Gegner unterschätzen. Gerade Uevekoven ist in der Halle eine Macht mit Spielerinnen wie Christel Behr oder Annika Loose. Für uns ist vor allem wichtig, dass sich niemand verletzt. Verletzte haben wir genug.“

Uevekovens Coach Markus Rothe bekennt sich zum Hallen-Fußball: „Ich bin ein Freund dieser Spielform. Der Sparkassen-Hallencup ist ein sehr wichtiges Ereignis für uns.“ Nach dem Titelgewinn bei der vergangenen Hallencup-Auflage streben die Sportfreunde eine „Wiederholung des Erfolgs“ an. „Wir müssen als Regionalligist das Halbfinale erreichen“, ruft er das Minimalziel aus.

Guido Herzberg, Trainer des Ausrichters Unterbruch, sagt: „Ich glaube, wir haben die etwas schwerere Vorrunden-Gruppe erwischt. Wir würden natürlich als Ausrichter dennoch gerne weiterkommen und treten mit der bestmöglichen Besetzung an, um so vielleicht bei der Endrunde die tolle Atmosphäre noch ein wenig genießen zu dürfen.“

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