BTB Aachen mit Sieg in Handball Nordrheinliga

Handball : Dank starker Abwehrleistung zum Heimerfolg

Handball: Nordrheinligist BTB Aachen feiert souveränen 32:23-Erfolg gegen Königshof. Weidens Frauen auswärts stark.

NORDRHEINLIGA

BTB Aachen – Königshof 32:23 (17:10): Über eine konzentrierte Deckung sicherten sich die Bandits den wichtigen Sieg. Nach kurzem Abtasten übernahmen die Schwarz-Weißen die Regie und setzten sich beim Stande von 10:7 (18.) erstmals leicht ab. In der Abwehr wurde um Oliver Rückels und David Bökmann kompromisslos zusammengearbeitet und im Angriffsspiel leitete Routinier Simon Breuer nach seinem Comeback geschickt das Geschehen. Bereits zur Pause führte der BTB mit sieben Toren. Mit sehenswerten Treffern wurde Königshof im zweiten Durchgang auf Distanz gehalten.

BTB-Trainer Martin Becker zeigte sich zufrieden: „Der Schlüssel zum ungefährdeten Heimsieg war eine über 60 Minuten funktionierende Abwehr mit guten Torhütern dahinter, die uns mehrfach ins Gegenstoßspiel kommen ließen.“ Ein Sonderlob verdiente sich Linkshänder Felix Horn, der auf der rechten Außenbahn eine „blitzsaubere Partie“ ablieferte.

Weidens Torschützen: Wydera (7/3), Horn (6), Breuer, Jacobs (je 5), Bock, Bleuel (je 3), Saive-Pinkall, Oslender, Bökmann

OBERLIGA

Weiden – MTV Köln 34:24 (16:7): Nach dem ungefährdeten Heimerfolg behalten die Weidener ihre weiße Weste in heimischer Halle. Die Hausherren legten den Grundstein mit einer stabilen Abwehr und dem sicheren Bobo Bayer dahinter. Bis zum 2:4 (10.) hielten die aggressiv auftretenden Kölner mit, ehe sich die Gastgeber über 9:4 (20.) kontinuierlich absetzten. In der zweiten Hälfte spielten die Kölner mit dem siebten Feldspieler und erlaubten sich weniger Fehler, doch Weiden gab die Zügel nicht mehr aus der Hand. Trainer Andreas Heckhausen lobte die geschlossene Teamleistung: „Wir freuen uns über die Punkte und konnten die komplette Kaderbreite ausnutzen. In der Abwehr haben wir eine konzentrierte Leistung abgerufen. Einziges Manko waren die vielen ausgelassenen Großchancen. Jetzt freuen wir uns auf das A-Pokalspiel am kommenden Mittwoch.“

Weidens Torschützen: Akintunde (7), Flossbach (6), Wolff (5), Beckers (4), Leonhardt (4/2), Micke (3), Scheidtweiler (2/1), Consoir, Lübke, Habisch

FRAUEN, NORDRHEINLIGA

Gelpe/Strombach – Weiden 24:28 (14:18): Unfassbare 26 Paraden gelangen Weidens Keeperin Elke Knooren. Weidens Trainer Marc Schlingensief zeigte sich begeistert: „Elke hat bärenstark gehalten, sie hat aber auch dank einer sehr gut gestaffelten Abwehr um Marita Schleicher und Marina Doum dankbare Bälle aufs Tor bekommen. Das soll ihre Leistung nicht schmälern. Elke hat zum Schluss den Sieg für uns festgehalten.“

Im Angriff überragte Weidens Lynn Buerschaper (8 Tore). „Was Strombach im Umschaltspiel an den Tag legt, ist schon aller Ehren wert, aber wir wollten sie mit ihren eigenen Waffen schlagen und das ist uns größtenteils gelungen.“ Der HC Weiden setzte sich bis zur Pause mehrfach mit drei Toren ab.

Näher als drei Tore kam Strombach auch nach dem Wechsel nicht mehr heran. Schlingensief: „Ich habe ein sehr temporeiches und intensives Spiel miterlebt. Das Team hat unsere Vorgaben hervorragend umgesetzt und die beiden nicht eingeplanten Punkte nehmen wir natürlich gerne mit“.

Weidens Torschützinnen: Buerschaper (8), Welter, Fischer (je 4/3),Doum, Gilliam (je 3), Rademacher, Schwark je(2), Küpper, Stärk

FRAUEN, OBERLIGA

Bocklemünd – Roetgen 32:23 (17:12): Das Spitzenteam aus Bocklemünd war für den TV diesmal doch eine Nummer zu groß. Allerdings täuscht der Neun-Tore-Abstand doch etwas über den Spielverlauf hinweg. Zwischenzeitlich machte die Mannschaft von Trainer Eric Ortmann zwischen der 35. und 42. Minute fünf Tore in Serie wett und kam auf 21:17 heran. Diese Power hatte aber auch ihren Preis – in der Schlussviertelstunde legte der Tabellenzweite nochmals zu und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus.

Roetgens Torschützinnen: M. Matlinska (5), Matt, Mazur, Schultze (je 3), Li.Cosler (3/1), Schmal (2), La. Cosler (2/1), Schüler, Feilen 

SR Aachen – MTV Köln 29:25 (13:11): Aachen marschiert unbeirrt weiter und hielt den knappen Punkterückstand gegenüber Frechen und Bocklemünd. Dies verdankte der Tabellendritte seinem Angriff um Natalie vom Hemdt, Mirijam Stein und Miriam Schirmer. Letztere erhielt ein Sonderlob von Trainerin Judith Keulers. „Unsere Offensive hat sich im Vergleich zu den Vorwochen deutlich gesteigert“, lobte die Chefin vor dem Topspiel gegen Bocklemünd. „Allerdings haben wir in der Abwehr nicht so prickelnd gespielt.“

Aachens Torschützinnen: Vom Hemdt (6), M. Stein (6/5), Schirmer (4), Kolin, Schenker, Breuer (je 3), Amezar (2), Zimmermann, Rick

(hec)
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