Borussia Freialdenhoven bezwingt im Mittelrheinpokal SV Schönenbach

Waldbröl-Schönenbach: Freialdenhoven bezwingt im Mittelrheinpokal Schönenbach

Borussia Freialdenhoven steht in der nächsten Runde des Mittelrheinpokals. Mit 4:0 (1:0) bezwang das Team von Trainer Wilfried Hannes den A-Ligisten SV Schönenbach.

Das am Ende standesgemäße Ergebnis zeichnete sich im ersten Durchgang noch nicht ab. So hatten die Borussen zwar ein deutliches Plus in Sachen Ballbesitz, doch der gastgebende Klub aus dem Kreis Berg kämpfte leidenschaftlich — und ließ nur wenige Chancen zu. Die erste Großchance bekamen rund 300 Zuschauer, darunter auch einige Freialdenhovener Fans, erst in der 32. Spielminute zu sehen. Daisuke Takai prüfte Schönenbachs Schlussmann Stephan Ortmann aus etwa 26 Metern. Ortmann lenkte den Ball gerade noch gegen den Pfosten.

Wenige Minuten später war er wieder zur Stelle — diesmal hatte Poongbeom Lee aus ähnlicher Distanz abgezogen. Eine schöne Kombination brachte dann doch noch vor der Pause die unterm Strich verdiente Freialdenhovener Führung (41.). Oskar Tkacz steckte auf Wolfgang Nock durch, und der fand mit einem scharfen Zuspiel in der Mitte Nathan Ndombele, der einschieben konnte.

Nach der Pause fand Schönenbachs Silas Eckenbach auf der rechten Außenbahn Marco Scholz. Der Stürmer zog nach innen und aus spitzem Winkel ab — doch Tobias Werres wehrte gerade noch ab (51.). Per Flachschuss erhöhte Takai aus 18 Metern dann auf 2:0 für die Gäste (52.). Mit nun deutlich weniger Druck spielte Freialdenhoven feinen Fußball. Das dritte Tor fiel dann auch nach überlegter Kombination. Der eingewechselte Philipp Simon setzte die Hereingabe von links per Direktabnahme aus sieben, acht Metern ins Tor (72.). Vier Minuten später zimmerte Simon einen Freistoß halblinks vor dem Tor an die Latte. Auf der anderen Seite zeichnete sich Werres erneut aus. Der Borussen-Keeper entschärfte einen Schuss von Ivan Tissen (80.).

Gérard Sambou trat zwei Zeigerumdrehungen später einen Foulelfmeter an den rechten Pfosten. Da er ohne Not — ein Mitspieler war direkt neben ihm — den Abpraller selbst wieder berührte, pfiff ihn der Schiedsrichter folgerichtig zurück. Wenig später hieß es erneut Foulelfmeter für Freialdenhoven. Diesmal schritt Christian Kreutzer zum Punkt — und verwandelte sicher zum 4:0 für Borussia (88.).

„Mit dem 2:0 war das Spiel erledigt. Ich kann mir aber gut vorstellen, wie Hürth hier verloren hat. Kompliment an den Gegner, allein von der körperlich sehr robusten Spielweise her war er kein gewöhnlicher A-Ligist“, sagte Borussen-Trainer Wilfried Hannes. Natürlich wünsche er sich für die nächste Runde ein Heimspiel. „Gegen Alemannia Aachen wäre besonders schön“, fügte er an. „Gut, dass wir zur Pause führten. Schönenbach hat stark und diszipliniert gespielt“, meinte Borussias Torwart Tobias Werres.

(kt)
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