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Fußball-Kreisliga A Düren: Außenseiter mit der Ambition zu punkten

Fußball-Kreisliga A Düren : Außenseiter mit der Ambition zu punkten

Der FC Düren 77 ist am Sonntag in der Fußball-Kreisliga A Düren beim BC Oberzier zu Gast.

„Man muss das Spiel von Oberzier in Winden nicht gesehen haben. Wenn man das Ergebnis von 4:3 sieht, dann ist dies Visitenkarte genug.“ Sagt Michael Servos, Trainer des FC Düren 77. Der gastiert nun beim BCO, jener Mannschaft, die am vergangenen Spieltag in der Fußball-Kreisliga A Düren mit ihrem Sieg beim bis dato ungeschlagenen Verein für Volks- und Jugendspiele, VfVuJ Winden, für eine Überraschung sorgte und Birkesdorf damit – trotz eines Spiels weniger – zum Spitzenreiter machte.

Was die eigene Mannschaft anbelangt, da ist Servos von den bisher neun Punkten und Tabellenplatz vier angetan. „Trotz der beiden Niederlagen bin ich zufrieden, die Liga ist total ausgeglichen.“ Dass man als Außenseiter den Platz des Gastgebers betreten würde, dies stellt der FC-Coach zwar heraus. „Aber mit der Ambition, die Chance auf den einen Punkt zu nutzen oder gar zu gewinnen. Aber dafür müssen wir einen super Tag erwischen und Oberzier von seinem Aufwind gegen Winden etwas liegen lassen.“

Was die Koketterie der Oberzierer, die „jüngste Mannschaft der Liga“ zu sein, angeht, kann Servos diesem Attribut etwas abgewinnen. „Dies zeigt doch, dass viel Perspektive im Verein steckt.“ Läuferisch fitter, dynamischer und vielleicht auch etwas hungriger könnte ebenfalls für diese Youngster sprechen. Aber, und dies sei ebenfalls Fakt, spiele auch die Erfahrung bei einer älteren Truppe eine Rolle. „Alles hat Vor- und Nachteile, wir müssen noch besser gegen den Ball arbeiten, wir müssen effizienter vor dem gegnerischen Tor sein.“ Ob Umstellungen gegenüber dem letzten 1:3 gegen Koslar vorgenommen werden, dies ist für Servos „grundsätzlich ein Thema“.

Vor allem sehr erschöpft

Dass die Mannschaft „etwas“ euphorisch nach dem Windener Spiel gewesen sei, dies merkt Sascha Nacken, Übungsleiter des BC, an. „Aber sie war vor allen Dingen sehr erschöpft, weil es doch ein sehr intensives Spiel war.“ Das Ergebnis ginge in Ordnung. Obwohl beide Seiten auf Grund ihrer Spielweise einen Sieg verdient hätten. Aber diese drei Punkte seien jetzt Schnee von gestern. „Wir werden nun nicht unsere Perspektive ändern, wir kennen nach wie vor unsere Stärken und Schwächen, wir müssen weiter unsere Hausaufgaben machen. Wir treffen jetzt auf eine völlig andere Mannschaft.“

Wenn der Tabellendritte auf den -vierten trifft, dann muss man von einem Spiel auf Augenhöhe ausgehen. Was Nacken ebenso sieht. „Der FC ist wird uns alles abverlangen. Wir schauen im Moment nicht auf die Tabelle, weil es bestimmt in den folgenden Spielen noch Überraschungen geben wird. Wir wollen natürlich die Punkte holen, ob uns dies gelingt, werden wir sehen.“ (sf)