Hockey: Aachener Hockey-Club feiert den Doppelaufstieg

Hockey : Aachener Hockey-Club feiert den Doppelaufstieg

Schon vor Anpfiff stand fest: Dem Aachener Hockey-Club ist der Aufstieg in die Feldhockey-Oberliga nicht mehr zu nehmen, in der kommenden Saison geht es für das Team von Trainer Andreas „Andy” Bauch, der selbst viele Jahre in der Bundesliga spielte, in der Regionalliga weiter.

Vom heimischen Publikum verabschiedete sich die Mannschaft mit einem 3:1-Erfolg gegen RTHC Leverkusen.

Für den erfahrenen Coach, der bereits im Alter von 14 Jahren seine erste Mannschaft anleitete, ist das ein großer Erfolg. Er trainierte zuerst die Hallenmannschaft des Klubs, die in diesem Jahr ebenfalls den Aufstieg in die Regionalliga feierte. Seit gut 1,5 Jahren ist er nun für die
Feldhockey-Cracks zuständig und machte aus der jungen Truppe ein Spitzenteam. „Wir sind hauptsächlich Studenten und haben alle Bock, höher zu spielen”, freute sich Bauch, der besonders den familiären Umgang und die gute Stimmung im Verein betonte. Auch die gesamte Entwicklung im Klub mache ihn stolz, denn obwohl Hockey eine Randsportart in Deutschland sei, könne man beim AHC viele Spieler begrüßen. In allen Altersbereichen können Teams gestellt werden. Und obwohl die Seniorenmannschaften als studentisch geprägte Gruppen stets eine gewisse Fluktuation im Kader haben, werden personelle Engpässe durch die Gemeinschaft ausgeglichen. „Wir sind einfach eine große Hockeyfamilie”, so Bauch, der sich besonders bei Marc Dörfer bedankte. Der Kapitän und frühere Spielertrainer habe ebenfalls einen großen Anteil am Erfolg, und mit Hendrik Maschke habe der Klub einen weiteren talentierten Spieler, der bei der Organisation stets mithilft.

„Wir wollen Vollgas in unserer Festung geben”, machte Bauch schon vor dem Heimspiel gegen den Leverkusen klar. Das gelang: Früh führte das Heimteam mit 2:0, durch Treffer von Robert Schmalohr und Nikolaus Schwind. Zwar gelang den Gästen noch der Anschluss, doch Julius Händel besorgte das verdiente 3:1. Nun gelte es, weiter am Kader zu schrauben und besonders im technischen und taktischen Bereich zu arbeiten, betonte Bauch. Die Entwicklung sei klar zu sehen, und auch in der höheren Liga wollen die Aachener zeigen, dass sie zurecht die Saison als Meister abgeschlossen haben.

„Das Niveau ist schon relativ hoch”, machte Bauch klar. Mit der positiven Stimmung im Verein und der Unterstützung durch die Anhänger und Freunde will sich das Team der neuen Herausforderung stellen. Elf Siege mit 43 erzielten Treffern gelangen den Aachenern in den bislang 13 Saisonspielen. Am kommenden Spieltag geht es nun zum Abschluss zu Schwarz-Weiss Köln II – und dann gilt der ganze Fokus den kommenden Herausforderungen in der Regionalliga.

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