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Aachen: Man sieht sich in Kentucky

Aachen : Man sieht sich in Kentucky

Die vergangenen zwei Wochen sind wie im Flug vergangen. Über eine halbe Million Besucher vor Ort und Millionen an den Bildschirmen folgten begeistert dem Geschehen.

Die Weltmeisterschaften in Aachen haben für den Reitsport weltweit viele neue Freunde hinzugewonnen. Jetzt heißt es Abschied nehmen, und wie zur Eröffnungsfeier will sich Aachen mit einem bunten, fröhlichen Fest verabschieden.

Den Auftakt bilden erneut die 500 Kinder und Jugendlichen, die - über Wochen trainiert von der Bundesliga-Formation des Tanzsportzentrums Aachen - das Logo der Aachener Weltreiterspiele darstellen. Und dann kommen sie noch mal ins Stadion: Die neun Einzel-Weltmeister werden in Kutschen einfahren, um an der offiziellen Fahnenzeremonie teilzunehmen.

Denn zum Abschluss der Weltreiterspiele wird die Fahne der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) eingeholt. Fünf Weltmeister werden die Fahne tragen, die von Klaus Pavel, Präsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV) an FEI-Präsidentin Prinzessin Haya übergeben wird.

In vier Jahren trifft sich die Reiterwelt in Kentucky, wo die nächsten Weltreiterspiele mit dann acht Disziplinen - die Disziplinen der Reiter mit Behinderung kommen hinzu - stattfinden.

Nachdem die Weltmeister drei Reiter aus Kentucky mit einem Aachener Präsent auf den Weg nach Amerika geschickt haben, wird Prinzessin Haya die FEI-Fahne offiziell an den Gouverneur von Kentucky übergeben. Mit einem bunten Programm präsentiert sich Kentucky dann dem Aachener Publikum.

Der Abschied der Nationen findet diesmal nicht nur im Stadion statt: Angeführt von 250 Reitern fahren die Sieger in den Kutschen noch einmal ein, ehe sich der Korso auf den Weg zum Rathaus macht. Schlusspunkt wird das Feuerwerk sein, das vom Lousberg aus Aachen erhellen wird.

Die Bilder von der Reit-WM