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Zhuhai: Maaßen wird im letzten Lauf FIA-GT-Meister

Zhuhai : Maaßen wird im letzten Lauf FIA-GT-Meister

Beim Finale der FIA-GT-Meisterschaft im chinesischen Zhuhai gewannen die Porsche-Werkspiloten Sascha Maaßen aus Aachen und Lucas Luhr aus Koblenz mit einem zweiten Platz im 996 GT3-RSR doch noch den Fahrertitel in der GT-Kategorie.

Die beiden profitierten vom Ausfall ihrer Teamkollegen Emmanuel Collard/Stephane Ortelli, die wegen Getriebeproblemen aufgeben mussten und erstmals in dieser Saison ohne Punkte blieben.

In der Gesamtwertung übernahmen Maaßen/Luhr mit 93,5 Punkten die Führung und sicherten sich mit nur 3,5 Zählern Vorsprung auf Collard/Ortelli den eigentlich schon verloren geglaubten Titel.

Das Drei-Stunden-Rennen gewannen die Trainingsschnellsten Christian Pescatori/Jaime Melo (Italien/Brasilien) in einem Ferrari 360 Modena.

Vor Maaßen/Luhr, die Porsche in den vergangenen beiden Jahren jeweils den Titel in der American Le Mans Series (ALMS) gesichert hatten, gewannen erst drei deutsche Fahrer die FIA-GT-Meisterschaft: Bernd Schneider (St. Ingbert/1997), Klaus Ludwig (Bornheim/1998) und Marc Lieb (Rutesheim/2003).

Für Maaßen und Luhr hatte die Saison mit einem Ausfall in Monza denkbar schlecht begonnen. Anschließend feierten sie sechs Saisonsiege in Valencia, Magny-Cours, Hockenheim, Imola, Oschersleben und Dubai.

Mit ihren Erfolgen trugen Maaßen/Luhr entscheidend dazu bei, dass das Team Freisinger Motorsport aus Karlsruhe zum dritten Mal in Folge die FIA-GT-Teamwertung gewann.