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Jülich/Hoengen: Lars Hielscher bleibt „auf der Baustelle”

Jülich/Hoengen : Lars Hielscher bleibt „auf der Baustelle”

Das Gerüst für die kommende Saison steht. Ansonsten gleichen die Personalplanungen bei Tischtennis-Bundesligist SIG Combibloc Jülich/Hoengen aber noch einer Baustelle.

Neben Tomasz Krzeszewski, dessen Vertrag für eine weitere Saison gilt, hat nun auch der deutsche Nationalspieler Lars Hielscher beim Grenzlandklub verlängert.

Der 24-Jährige stand nicht erst seit seinem jüngsten Erfolg beim Top12-Turnier am letzten Wochenende auf der Wunschliste vieler Vereine.

„Nach Timo Boll gilt das Hauptinteresse in Deutschland inzwischen Lars Hielscher. Wir sind natürlich froh, dass er bei uns bleibt, auch wenn die Verhandlungen anfangs schwierig waren. Aber wir besitzen jetzt sogar die Option, ihn ein weiteres Jahr bei uns zu halten”, berichtet Ehrenpräsident Arnold Beginn.

Hielscher darf sich nach seinem ersten Sieg bei einem nationalen Ranglistenwettbewerb nun auch Hoffnungen machen, zum deutschen WM-Aufgebot in Dakar im März zu gehören.

Wesentlich schwieriger gestalten sich unterdessen die Gespräche mit der früheren Nr.1, dem Niederländer Trinko Keen, Die Klubführung hat angekündigt, dass sie im Etat 2004/05 bis zu 25 Prozent einsparen will.

Da müsste sich der ehemals teuerste Spieler mit einem für ihn schlechteren Kontrakt abfinden. Ob er dazu bereit ist, wird sich in den kommenden zwei Wochen entscheiden, erklärt „Boss” Beginn.

Auch Philippe Saive habe die Chance, sich durch gute Leistungen in der Rückrunde in das „neue Team” zu spielen.

Unterdessen steht Jülich/Hoengen am Sonntag der ultimative Härtetest des veränderten Teams bevor. Bekanntlich hat der Ligaausschuss zur Rückrunde Tomasz Krzeszewski auf Setzplatz 1 im Team gehievt, Trinko Keen auf Rang 3 abgestuft.

In dieser Besetzung gastiert das Team aus dem Kreis Düren bei Spitzenreiter TTC Zugbrücke Grenzau.