Aachen: „Ladies in Black” siegen souverän

Aachen: „Ladies in Black” siegen souverän

Am Samstagabend haben Alemannia Aachens Volleyballerinnen mit einem ungefährdeten 3:0 (25:15, 25:17, 25:15) den zweiten Heimsieg der Saison eingefahren.

Damit haben die Frauen um Kapitänin Anke Borowikow auch für einen erfreulichen Kontrapunkt zum gestrigen „schwarzen Freitag” gesorgt, an dem die Fußball-GmbH der Alemannia den Schritt in die Insolvenz bekannt gegeben hatte.

Beim nie gefährdeten Erfolg vertraute Trainer Stefan Falter auf die Breite seines Kaders, so ließ er etwa Leistungsträgerinnen wie Karine Muijlwijk über weite Strecken auf der Bank. Dafür feierte die 17-jährige Julia van den Berghen, Libera der zweiten Mannschaft, ihre Bundesliga-Premiere.

Nach anfänglichen Annahmeschwierigkeiten drehten die „Ladie in Black” auf, vor allem die Außenangreiferinnen Laura Weihenmeier und Nikolina Kovacic boten eine starke Partie. Am Netz machten Anke Borowikow und Angie Bland immer wieder den Laden dicht.

Die bislang sieglosen Berlinerinnen, die auch den Nachwuchs der Nationalmannschaft bilden, bekamen auch in Aachen nicht allzu viel Gelegenheit zum Jubeln. Dennoch zeigten die Gäste eine beherzte Leistung, zu Recht honoriert vom Aachener Publikum.

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