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Aachen: Köpi-Cup: Westwacht muss zittern

Aachen : Köpi-Cup: Westwacht muss zittern

Nur durch das bessere Torverhältnis hat sich Verbandsligist Westwacht Aachen für die Endrunde des Köpi-Cups qualifiziert. Die punktgleiche Hertha aus Walheim muss als Gruppenzweiter noch warten, wieviel Zähler der Vize in der Gruppe 2 einfährt.

Hallen-Fußball ist oft wie ein Blitzschlag. Das musste auch DJK FV Haaren erfahren, die Westwacht scheinbar deutlich mit 2:5 unterlag. Wirklich nur scheinbar. „Wenn du dran bist und die Chance zum 3:3 hast, dann aber zwei Treffer in der letzten Minute schlucken musst, ist das schon bitter”, sagte René Offermann, Coach des Bezirksligisten. Ein Schock, auch für seine Spieler. Direkt im nächsten Spiel gab es eine 1:5-Klatsche gegen den Landesligisten Hertha Walheim.

Nach dem Sieg gegen Haaren hatte sich auch die Westwacht warm geschossen. Mariadorf wurde mit 7:2 abgekanzelt, vier Treffer erzielte Dennis Giron, drei „Jungspund” Finn Dreiack. Für Trainer Frank Küntzeler aber war „Markus Hanzen mit seiner Ruhe” der herausragende Spieler. „Aber auch Hut ab vor meinen jungen Leuten.” Am Weiterkommen zweifelte Küntzeler schon vor dem „Endspiel” nicht: „Nur noch der Schiri kann uns aufhalten.” Und beinah Walheim, die die Aachener im Finale 2:1 bezwang.