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Kein Lars für Luxemburg...

Kein Lars für Luxemburg...

Folgt dem Zoff im Dressurviereck der Knatsch im Parcours? Lars Nieberg jedenfalls war noch während des Nationenpreises mächtig empört über seine Nicht-Nominierung für die deutsche Equipe.

Sind Sie noch enttäuscht? „Enttäuscht? Ich bin noch stinksauer”, legte der 39-Jährige los, „das ist eine politische und keine sportliche Entscheidung! Mein Pferd (Anm.: Adlantus) war bisher in Aachen klar besser als Coetzer (Anm.: Christian Ahlmanns Pferd)”, ereiferte er sich, konnte oder wollte den Hinweis „politische Entscheidung” aber nicht erläutern: „Das lasse ich mal so stehen. Ich werde auf jeden Fall das Gespräch mit dem Springausschuss suchen.”

Dort wird er Gehör finden - aber keine ihm genehmen Antworten erhalten. Hendrik Snoek, Vorsitzender dieses Gremiums, gab sich souverän, als er von der AZ mit Niebergs Vorwurf konfrontiert wurde.

„Quatsch, politische Entscheidung! Lars ist nur sauer, dass er nicht nominiert wurde. Aber das ist normal, der fünfte Mann ist nie zufrieden”, sieht Snoek keinen größeren Erklärungsbedarf. Und eines ist gewiss. „Es ist jetzt nicht so”, verkündet Nieberg, „dass ich ab sofort für Luxemburg starten werde.”