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Würzburg: Jülich/Hoengen verliert 3:6 in Würzburg

Würzburg : Jülich/Hoengen verliert 3:6 in Würzburg

Gut gespielt, doch geschlagen die Heimreise angetreten: Zum Hinrunden-Abschluss verlor die SIG Combibloc Jülich/Hoengen in der Tischtennis-Bundesliga mit 3:6 bei Müller Würzburg.

„Wir können mit unserer Leistung nicht unzufrieden sein. Aber wir fahren auch nicht lachend nach Hause”, fasste Trainer Kurt Gollnow die Stimmung in seiner Mannschaft zusammen.

Nach zwei unglücklichen Niederlagen in Folge dürfte die Meisterschaft für Jülich/Hoengen gelaufen sein. Der Abstand zu den Play-Off-Rängen ist schon zu groß geworden.

„Wir brauchen den Kopf aber deswegen nicht in den Sand zu stecken”, stellt Gollnow fest. „Wir wissen, dass wir gegen jede Mannschaft mithalten können.” Das unterstrich das Quartett von der Rur auch gestern am Main.

Der Knackpunkt war die Partie zwischen Leung und Lars Hielscher. Im vierten Satz vergab Hielscher vier Matchbälle und verlor die Partie anschließend. „Da hat der Killerinstinkt gefehlt”, trauerte der Trainer den verpassten Chancen nach.

Doch die Leistung vom Sonntag macht besonders hinsichtlich der Pokalendrunde in der Jülicher Nordhalle (17. bis 19. Dezember) Mut. Dort ist der SV Plüderhausen der Gegner im Viertelfinale.

Und das schwäbische Millionen-Quartett um die schwedischen Altstars Jan-Ove Waldner und Jörgen Persson hatte an eigenen Tischen am Freitagabend ebenfalls mit 3:6 gegen die Würzburger verloren.

Die Chancen, dass die SIG die Runde der letzten Acht übersteht, sind also gar nicht so schlecht. Der Vorverkauf für das Pokal-Event läuft bereits.

Tickets in allen Kategorien können bei der „Beginn Sportwerbung”, Große Rurstraße 44, 52428 Jülich, oder per E-Mail (mailto:arnold.beginn@t-online.de) bestellt werden.