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Jülich: Jülich/Hoengen ein Sieg vom Play-off entfernt

Jülich : Jülich/Hoengen ein Sieg vom Play-off entfernt

Das war überzeugend. Mit 6:1 fegte Tischtennis-Bundesligist SIG Combibloc Jülich/Hoengen den SV Plüderhausen regelrecht aus der Nordhalle.

1000 Zuschauer waren begeistert vom Auftritt des Heim-Quartetts, das in den fünf Einzeln nur zwei Sätze abgeben musste.

Selbst Manager Arnold Beginn fand diesmal kein Haar in der Suppe. „In dieser Form brauchen wir uns vor keinem Gegner verstecken. Das ist die stärkste Mannschaft, die wir seit Jahren haben.”

Dabei waren die Schwaben aus dem Remstal in bester Besetzung angereist. Doch ihre Nummer 1, die schwedische Tischtennis-Legende Jan-Ove Waldner, stand nur vor dem Anschlag und nach Spielende im Mittelpunkt.

Sportlich spielte der Olympiasieger von Barcelona und erfolgreich therapierte Zocker an der Rur nur eine Nebenrolle. Sowohl gegen Lars Hielscher als auch gegen Tomasz Krzeszewski gewann der mittlerweile 38-Jährige nicht einen Satz.

Zu selten ließ der Mann aus Stockholm sein immer noch vorhandenes Leistungspotenzial aufblitzen.

„Er ist einfach noch nicht fit und austrainiert”, versuchte sich Plüderhausens Trainer Yang Jianhua an einer Erklärung. Immerhin war Waldner einige Wochen lang verletzt und absolvierte in Jülich seinen ersten Rückrunden-Einsatz.

Der Schwede selbst hatte seine derzeitige Verfassung völlig falsch eingeschätzt. „Ich brauche nicht viel Training, um gut zu spielen”, hatte er behauptet. Die Resultate lassen aber einen anderen Schluss zu.

Für Jülich/Hoengen läuft es derzeit optimal. Am Weißen Sonntag gehts nach Gönnern, drei Tage später (21. April) zum Abschluss der Doppelrunde nach Düsseldorf. Und das Play-off ist nur noch einen Sieg entfernt.