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Düren: Innsbrucks Sieg soll ein Ausrutscher bleiben

Düren : Innsbrucks Sieg soll ein Ausrutscher bleiben

Ilja Wiederschein ärgert sich noch heute, wenn er an den einzigen Sieg von Hypo Tirol Innsbruck denkt: „Die haben doch nur am Grünen Tisch gewonnen”, grollt der Zuspieler des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren.

Lokomotiv Belgorod haben die Innsbrucker ihr Erfolgserlebnis in der Champions-League-Gruppe A zu verdanken: Die Russen setzten gegen Tirol einen nicht spielberechtigten Akteur ein, gewannen 3:2 und verloren am grünen Tisch die Zähler.

Nur deshalb darf der heutige Gast ab 19.30 Uhr in der Arena Kreis Düren vom zweiten Erfolg träumen. „Bei dem einzigen Sieg soll es aber bleiben”, fordert Wiederschein, wissend, dass die Heimgabe der Nummer 4 in der Gruppe gegen das Schlusslicht nicht leicht wird.

„Es wird sehr schwer”, sagt auch Dürens Coach Mirko Culic, obwohl oder weil bei den Innsbruckern Feuer unter dem Dach ist: Nach Niederlagen im österreichischen Pokal und im CL-Heimspiel gegen Podgoricka drohte Manager Hannes Kronthaler mit Trainerentlassung oder gar dem Aus des Profivolleyballs in Innsbruck.

„Der wird schon wissen, was er tut, schließlich ist er ein erfahrener Mann”, kommentierte Culic Kronthalers verbalen Ausbruch. Dürens Coach weiß aber auch, wie sein Team den dritten Sieg einfahren kann: „Mit Leidenschaft und Kampf.”

Ob die lange verletzten Malte Holschen und Denison zur Startsechs gehören, entscheidet der Coach erst heute: „Ich bin ja froh, dass ich wieder über die Mannschaftsaufstellung nachdenken muss.”