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Borussia Dortmund: Zorc zu Haaland-Berater: Normaler Interessenskonflikt

Borussia Dortmund : Zorc zu Haaland-Berater: Normaler Interessenskonflikt

Sportdirektor Michael Zorc vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund sieht die Störfeuer von Erling Haalands Berater Mino Raiola ganz gelassen.

„Ich sehe da keine Schärfe. Das ist ein ganz normaler Interessenskonflikt - eventuell“, sagte Zorc dem TV-Sender Sky am Rande des Viertelfinal-Rückspiels in der Champions League gegen Manchester City.

Raiola, der zuletzt mit Vater Alf-Inge Haaland nach Spanien gereist war, hatte zuletzt die Spekulationen um einen Wechsel des norwegischen Torjägers weiter angeheizt. „Michael Zorc hat uns gegenüber klargemacht, dass der BVB Erling in diesem Sommer nicht verkaufen will. Diese Meinung respektiere ich, was aber nicht automatisch heißt, dass ich auch der gleichen Auffassung bin“, sagte der 53-Jährige bei Sport1.

Zorc stellte nochmals klar, dass der BVB weiter mit Haaland plane, „unabhängig davon, ob wir uns für die Champions League qualifizieren“. Der Stürmer hat für diesen Sommer noch keine Ausstiegsklausel. „Ohne Unterschrift von uns geht da nichts“, betonte Zorc und glaubt, dass sich der Youngster in Dortmund wohl fühle. „Er sieht, welche Entwicklung er hier genommen hat auf hohem Niveau. Seine Zeit ist noch nicht zu Ende. Dass er sich grundsätzlich Gedanken macht, wie es für ihn weitergeht, ist normal. Da finde ich nichts Verwerfliches dran.“

Kader Borussia Dortmund

Bericht Sport1

© dpa-infocom, dpa:210414-99-206980/2

(dpa)