Bremen/Aachen: Torsten Frings kehrt zurück zu Werder Bremen

Bremen/Aachen: Torsten Frings kehrt zurück zu Werder Bremen

Eigentlich wollte Uwe Scherr den verlorenen Sohn zurück an den Tivoli lotsen. Aber Torsten Frings hatte einen anderen Plan. „Mich erreichen gerade wieder einige Meldungen zum Thema Alemannia Aachen“, erklärte der ehemalige Nationalspieler vor zwei Wochen in seinem Blog. „Dazu will ich im Moment nur eins sagen: Ich habe zum Ende letzter Saison angeboten ohne Gehalt im Abstiegskampf zu helfen. Das war Alles und ist inzwischen Vergangenheit“, schloss der ehemalige Nationalspieler eine Rückkehr aus. Fest steht seit heute: Frings Zukunft liegt bei Werder Bremen.

Der gebürtige Alsdorfer wird an der Weser Co-Trainer der zweiten Mannschaft, die in der Regionalliga spielt.

Damit ist der Plan von Aachens Manager Uwe Scherr endgültig gescheitert: Frings sollte an vier Tagen in der Woche in Köln an einem Trainerlehrgang teilnehmen und am Wochenende bei der Alemannia aushelfen.

Die Domstadt Köln wird Frings im kommenden Jahr deshalb auch regelmäßig ansteuern - Aachen ist dagegen aus dem Rennen. Nebenbei soll der 36-Jährige weitere Stationen bei Werder Bremen durchlaufen. „Wir ermöglichen Torsten einen praxisnahen Weg zur Trainerausbildung“, wird Werder-Chef Klaus Filbry in einem Bericht der Bild-Zeitung zitiert. Dazu gehöre die Arbeit im Bereich des Scoutings oder der Spiele-Beobachtung. Auch Theorie-Unterricht soll es geben.

Geplagt von Hüftproblemen nahm Frings im Februar 2013 offiziell Abschied von der großen Fußballbühne. Schon bei der Verkündung des Endes seiner Profi-Karriere sagte Frings, er wolle als Coach arbeiten - ein Wunsch, der sich jetzt erfüllt.

(red)
Mehr von Aachener Zeitung