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Aachen: Salou, drei Punkte, und dann: Frohes Fest

Aachen : Salou, drei Punkte, und dann: Frohes Fest

Wohl zum vorerst letzten Mal wird Bachirou Salou am Mittwoch auf der Tivoli-Tribüne Platz nehmen.

Anschauungs-Unterricht beim neuen Arbeitgeber: Der ehemalige Bundesliga-Stürmer, der am Wochenende seinen Vertrag mit dem Sechstligisten SC Kapellen-Erft aufgelöst hat, steht ab 1. Januar und zunächst bis Saisonende bei Alemannia Aachen in Lohn und Brot.

„Wir warten nur noch auf die Genehmigung des Transfers durch die DFL”, sagt Sportdirektor Jörg Schmadtke. „Salou wird bereits bei Bernd Restle in Düsseldorf fit gemacht.”

Der Togolese ist ablösefrei und machte das Rennen gegen den Gladbacher Peter van Houdt. „Wir freuen uns, eine zusätzliche Option im Angriff zu haben”, erklärte Schmadtke - und hält die Augen weiter offen, um den Kader zur Rückrunde aufzustocken.

Jahresausklang an der Krefelder Straße: Mit einem Sieg gegen den Karlsruher SC will Jörg Berger die turbulente und sportlich spektakuläre Hinserie beenden.

„Dann würden wir den Schwung ins Trainingslager mitnehmen, haben noch das Spiel gegen Nürnberg in der Hinterhand - eine bessere Ausgangsposition kann man sich nicht wünschen”, sagt der Trainer. Der „Geisterkick” beginnt am 26. Januar um 20.30 Uhr und wird live übertragen (DSF und Premiere). Danach will Berger „zum ersten Mal wieder richtig auf die Tabelle schauen”...

Vielleicht lohnt sich ein Blick auch am Mittwoch schon, denn die erfolgreichste Heimmannschaft im deutschen Profifußball kann wieder mit der stärksten Formation antreten. Ivo Grlic, in Ahlen gesperrt, ist von seiner Grippe erholt. Stefan Blank und Quido Lanzaat dürften auf ihre Stammpositionen in der Viererkette zurückkehren. Edwin Bediako, zuletzt eine überzeugende Alternative, kippt „hinten rüber”.

„Meine Mannschaft muss noch einmal mit voller Konzentration, Motivation und Selbstvertrauen spielen”, sagt Jörg Berger vor dem Duell mit seinem Ex-Klub. Der KSC hat ebenfalls bislang eine über Erwarten gute Saison hingelegt, muss am Tivoli aber auf seinen gefährlichen Angreifer Ivan Saenko (Gelbsperre) verzichten.

5580 Dauerkarten

Frohes Fest und ein „Danke” an die Fans vom Trainer: „Unterstützt uns zum letzten Mal in diesem Jahr.” Der Zulauf nimmt seit dem Pokal-Traumlos Bayern München kein Ende: Am Dienstagnachmittag wurde Dauerkarte Nummer 5580 verkauft. Das hat es in der Vereinsgeschichte noch nicht gegeben.