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Aachen: Nächster Rückschlag: Hadouir wird operiert

Aachen : Nächster Rückschlag: Hadouir wird operiert

Das Kapitel Anouar Hadouir ist kein fröhliches bei Alemannia Aachen. Im März zerschlug sich die Verpflichtung, ein paar Monate später klappte es doch noch.

„Ich habe mir bis zuletzt das Trikot mit der Nummer 10 für einen besonderen Spieler aufgehoben”, teilte Sportdirektor Erik Meijer bei der Vertragsunterschrift mit.

Der kleine Techniker sollte den Unterschied machen, Aachens Spiel Phantasie einhauchen. Allerdings bekam Alemannia bekanntermaßen einen vertragslosen Spieler, der in keinem besonders guten Zustand anheuerte. Der Regisseur musste erst einmal aufgepeppt werden, was durch den folgenden Ramadan nicht erleichtert wurde. Der 29-Jährige hat bislang gerade neun Teilzeiteinsätze (387 Minuten) in Alemannias ersten beiden Mannschaften. Sein Talent blieb verborgen, auch weil ihn hartnäckige Kniebeschwerden plagten.

Eine Weile hat der Marokkaner versucht, seine Probleme konservativ in den Griff zu kriegen. Der Versuch wird abgebrochen, nachdem die Schmerzen nicht geringer werden. Hadouir wird heute bei Dr. Peter Schäferhoff in Köln athroskopiert. Ein Meniskusschaden wird befürchtet. Aber auch ohne OP hatte Trainer Friedhelm Funkel schon gesagt: „Den wahren Hadouir sehen wir erst im nächsten Jahr.”

Ein schöner Termin für ein Comeback wäre Freitag, der 13. Januar. Denn dann läuft der 1. FC Köln um 20.15 Uhr am Tivoli ein. Der Kartenvorverkauf beginnt heute, Dauerkartenbesitzer erhalten vergünstigte Tickets.

Bessere Nachrichten aus der Krankenabteilung gibt es von Kevin Kratz, 24: Der Mittelfeldspieler ist nach einer Kapsel- und Bänderzerrung ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.