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Köln: Nach Abstieg: 1. FC Köln startet Neuordnung des Profikaders

Köln : Nach Abstieg: 1. FC Köln startet Neuordnung des Profikaders

Nach dem fünften Abstieg aus der Fußball-Bundesliga seit 1998 will der 1. FC Köln vorerst auch ohne Trainer und Sportdirektor die Neuordnung des Profikaders schnell vorantreiben. Hierzu sieht sich der Verein wegen „der engeren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen” in der 2. Liga gezwungen.

Das teilte das neue Präsidium mit Werner Spinner an der Spitze den FC-Mitgliedern in einem am Montagabend veröffentlichten Brief mit. Bei der Suche nach einer neuen Sportlichen Leitung will der FC jetzt „in die finalen Gespräche mit den potenziellen Kandidaten eintreten”.

Zudem kündigte Spinner, der am 23. April gemeinsam mit seinen Stellvertretern Toni Schumacher und Markus Ritterbach gewählt worden war, eine umfassende Prüfung der 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA durch einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer an. Eine Anwaltskanzlei soll alle bestehenden Verträge kontrollieren.

Der Finanzplan für die Zweitklassigkeit wird angesichts von zu erwartenden Umsatzeinbußen von 30 Prozent den neuen Erfordernissen angepasst. Die FC-Spitze zeigte sich „zuversichtlich”, die Lizenzbedingungen der Deutschen Fußball Liga (DFL) „zügig” erfüllen zu können.