1. Sport
  2. Fußball
  3. Bundesliga

Köln: Michael Meier bis zur Rente beim 1. FC Köln

Köln : Michael Meier bis zur Rente beim 1. FC Köln

Am Ende war es keine Überraschung mehr. Mit Michael Meier präsentierte der 1. FC Köln am Mittwoch den Nachfolger für den am Samstag zurückgetretenen Sport-Manager Andreas Rettig.

Er erhielt einen Vierjahres-Vertrag. Die wahrscheinlich wichtigste Position, die des Cheftrainers, ist weiterhin vakant. Raus aus dem Kandidatenrennen ist wohl Klaus Toppmöller, der den FC-Verantwortlichen zu offensiv in seiner Öffentlichkeitsarbeit gewesen ist.

„Ich freue mich, wieder zurück in meiner zweiten Heimatstadt zu sein”, sagte der 56-Jährige, der bereits von 1981 bis 1987 geschäftsführendes Vorstandsmitglied beim „Geißbock”-Klub gewesen war. „Ich habe für vier Jahre Ja gesagt und weiß, dass das bedeuten kann, dass Michael Meier in der Zweiten Liga arbeiten muss.”

Was den nach eigener Aussage Stress-resistenten Manager nicht weiter beunruhigt. „Vom Potenzial her müsste die Mannschaft in der Lage sein, die Bundesliga zu halten”, betonte der Wunschkandidat von Wolfgang Overath. „Unsere erste Wahl war Michael Meier”, sagte der Kölner Präsident.

Die erste Amtshandlung war eine indirekte Absage an Klaus Toppmöller, der zuvor noch als Topfavorit auf den Trainerstuhl gegolten hatte. Der frühere Nationalspieler hatte sich öffentlich zu weit aus dem Fenster gelehnt, indem er verlauten ließ, er werde sich bis Mittwoch entscheiden, ob er nach Köln gehen oder ein anderes Angebot annehmen werde.

Diese Entscheidung hat man ihm abgenommen. Was die Gerüchteküche nur neu entfacht hat.