Köln: Meier: „Fühle mich nicht wohl in meiner Rolle”

Köln: Meier: „Fühle mich nicht wohl in meiner Rolle”

Die Dikussionen um ein vorzeitiges Ende seiner Tätigkeit beim 1. FC Köln lassen Manager Michael Meier nicht kalt. „Ich fühle mich in meiner Rolle nicht wohl, aber die Mannschaft hat um Ruhe gebeten. Da spielt die Personalie Meier nur eine untergeordnete Rolle”, sagte der umstrittene Manager des Fußball- Bundesligisten vor dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am Sonntag.

Gleichwohl halten sich die Gerüchte um eine Ablösung des Managers hartnäckig. Demnach drängt der Verwaltungsrat weiter auf ein vorzeitiges Ende der Zusammenarbeit. Meier dementierte bereits zu Wochenbeginn Meldungen von einem angeblichen Abfindungsangebot, mit dem ihm der Ausstieg aus dem bis 2013 datierten Vertrag versüßt werden soll. „Der Verwaltungsrat hat seine Meinung, der Präsident hat seine Meinung und ich habe meine Meinung”, sagte Meier am Freitag. Der Manager betonte auch, dass die Situation belastend sei.

Die Mannschaft hat sich nach dem 1:0-Erfolg in Stuttgart ein wenig Luft verschafft. Doch Trainer Frank Schaefer erwartet, dass sein Team nicht nachlässt. „Nur mit einem Sieg können wir die Punkte aus Stuttgart vergolden”, meinte der FC-Coach. Verzichten muss Schaefer auf den gesperrten Martin Lanig, für ihn rückt Adam Matuschyk in die Startformation.

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