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Mönchengladbach: Max Eberl: „Ehrfurcht nein, Respekt ja”

Mönchengladbach : Max Eberl: „Ehrfurcht nein, Respekt ja”

Seit Sonntag hat er einen neuen Job: Max Eberl ist als Nachfolger von Christian Ziege neuer Sportdirektor beim Bundesligisten Borussia Mönchengladbach. Bernd Schneiders hat mit ihm gesprochen.

Sie haben unter Hans Meyer gekickt, waren einer seiner Charakter-Spieler. Jetzt sind Sie sein Vorgesetzter.

Eberl: Ich war immer der Erste, der ausgewechselt wurde, wenn das andere Team eine Rote Karte bekommen hat. Weil ich der spielerisch Schlechteste war. Ich bin eben ein Teamplayer.

Ist die Ehrfurcht vor ihm nicht zu groß?

Eberl: Ehrfurcht ist ein großes Wort. Respekt passt eher. Und auch das ist kein Problem. Die Zeit ist fünf Jahre her. Und in den letzten drei Jahren als Jugend-Leiter habe auch ich mich weiterentwickelt.

Sie könnten eines Tages vor der Situation stehen, Ihren Respekt-Trainer entlassen zu müssen.

Eberl: Solche Entscheidungen trifft man nicht alleine. Wir haben immer zusammen diskutiert und entschieden. Aber daran will ich jetzt auch gar nicht denken. Ich bin froh, dass wir ihn bekommen haben. Und es gibt viel zu tun.