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Aachen/Omsk: Laufen bei minus 21 Grad in Sibirien

Aachen/Omsk : Laufen bei minus 21 Grad in Sibirien

Der erste Weg nach dem Lauf führte die vier Aachener in die Sauna. Nicht nur, weil es die Tradition so will, auch zum Aufwärmen gab es am Sonntag wohl keinen besseren Ort.

Was sie vor dem Saunagang erlebt haben, werden Andreas Ortmann, 46, Jürgen Hüsemann, 48, Oliver Krott, 43, und Bruno Pietraszak, 60, so schnell nicht vergessen. Denn sie haben ihr Erlebnis „Siberian Ice Marathon” erfolgreich bewältigt und den Lauf über die Halbmarathondistanz auf einem 3,5 Kilometer langen Rundkurs in der sibirischen Metropole Omsk gut überstanden.

Satte Minustemperaturen hatten sich die vier gewünscht, satte minus 21 Grad herrschten beim Startschuss. Die Vier, die am 3. Januar losgeflogen sind und Dienstag Abend wieder in Maastricht landen, waren neben sieben anderen „Exoten” die einzigen ausländischen Läufer im riesigen Starterfeld, das mehr als 1000 Russen umfasst haben dürfte.