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Kommentiert: Vorfreude auf das Finale

Kommentiert: Vorfreude auf das Finale

Wenn zu Silvester der Blick aufs abgelaufene Jahr zurückfliegt, ist die Bilanz fast atemberaubend. Aus einem todgeweihten Klub ist binnen eines Jahres ein respektabler Verein mit herausragenden sportlichen Erfolgen geworden.

Das Publikum staunt über die Metarmophose. Fast hätte das letzte Präsidium um Hans Bay und Bernd Krings Alemannia Aachen im Schuldenloch versenkt wie des Froschkönigs Gespielin den goldenen Ball im tiefen Brunnen.

Eben nur fast. Innerhalb weniger Monate ist aus Alemannia eine solide Veranstaltung geworden.

Die Low-Budget-Produktion hat sich unerwartet erfolgreich entwickelt. So ist der Ausblick zu Silvester 2004 geprägt von Vorfreude auf die nächsten fünf Monate. Ob am Ende der Aufstieg steht, bleibt fraglich.

Der kleine Kader ist bislang nicht von ernsten Verletzungen gebeutelt worden. Niemand kann sagen, wie sich ein Dutzend Vertragsverhandlungen auf den Spielbetrieb auswirken werden. Und in den letzten beiden Jahren kam das Team eher stolpernd aus der Winterpause zurück.

Fazit: Ende 2003 steht nur fest, dass auf das Team Verlass ist, dass Rückschläge souverän weggesteckt werden. Diese Robustheit, diese Stressresistenz ist am Ende sicher nicht das schlechteste Faustpfand im Aufstiegskampf 2004.