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Aachen: Köpi-Cup: Oberligisten in der Favoritenrolle

Aachen : Köpi-Cup: Oberligisten in der Favoritenrolle

Für Stefan Emmerling liegt der Termin „relativ” ungünstig. Denn wenn sich ab heute bis zum 30. Dezember in der Aachener Sporthalle Nord die „Creme de la Creme” der Amateurfußballer trifft, weilt der Coach von Alemannias Oberligakickern im Urlaub.

Fährt in der Kälte Ski statt im Warmen die wohl einzigartige Atmosphäre des Köpi-Cups zu genießen. Aber sein Co-Trainer Franz Stolz, so Emmerling, sei „richtig heiß auf das Turnier”.

Die junge Tivoli-Elf gilt in dem hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld mit als Favorit. Auch wenn das Freialdenhovens Coach Winnie Hannes unisono mit seinem Kollegen Emmerling verneint: „In der Halle gibt es weder leichte Gegner noch Favoriten.”

Der Turnierverlauf des vergangenen Jahres gibt den beiden Fußballlehrern Recht. Denn das klassentiefste Team, Bezirksligist Alemannia Mariadorf, geht heute als Titelverteidiger ins Rennen.

„Mariadorf und auch Borussia Brand haben zuletzt für Furore gesorgt. Da ist der Ausgang völlig offen, auch wenn wir richtig mitspielen wollen”, sagt Heinz Otten, Trainer des Verbandsligisten Germania Dürwiß.

Brisant dürfte es auch in Gruppe 3 zugehen, wo der freiwillige Oberligaabsteiger Borussia Freialdenhoven auf den zur Zeit abstiegsbedrohten Noch-Oberligisten FC Wegberg-Beeck trifft. „Wir wollen so weit wie möglich kommen”, betont Beecks Chefcoach Rob Hutting. Zwar habe seine Mannschaft „noch nicht richtig in der Halle gespielt”, dennoch sei der Ehrgeiz groß. Als Mitfavoriten nennt Hutting Freialdenhoven und Alemannia. Die Kollegen Hannes und Emmerling werdens nicht gerne lesen.


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