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Aachen: Köpi-Cup: Borussen schielen Richtung Endrunde

Aachen : Köpi-Cup: Borussen schielen Richtung Endrunde

„Unser Anspruch sollte schon sein, zumindest Erster in unserer Gruppe zu werden”, sagt GFC Dürens Trainer Winni Hannes vor dem Anpfiff zum 20. Köpi-Cup.

Bei dem bestbesetzten Hallenfußballturnier in der Region will sich der Oberligist am Montag ab 19 Uhr in der Aachener Sporthalle Nord mit einer jungen Mannschaft gegen die tieferklassigen Teams aus Schmidt, Geilenkirchen und Mariadorf durchsetzen.

„Der GFC ist der Topfavorit, wir sind nur Außenseiter”, bestätigt denn auch Leo Schneider, der sportliche Leiter vom Landesligisten Alemannia Mariadorf. Er vertritt den früheren Profi-Torwart von Alemannia Aachen und jetzigen Mariadorfer Trainer Johannes Kau, der noch bis zum 6. Januar im Urlaub auf Lanzarote weilt.

Die Land-Alemannen haben sich per Wild-Card für den Köpi-Cup qualifiziert und wollen laut Schneider „die Zuschauer nicht enttäuschen”.

In Gruppe 2 wird der Einzug in die am Freitag stattfindende Finalrunde unter zwei Verbands- und zwei Landesligisten ausgemacht. Besonders im Blickpunkt stehen dabei die Lokalderbys zwischen Borussia Brand und der U 23 von Alemannia Aachen sowie zwischen Germania Dürwiß und Rhenania Eschweiler.

„Wir sind zum ersten Mal beim besten Hallenturnier dabei und freuen uns sehr darauf”, fiebert Germania-Coach Wilfried Schmitz dem morgigen Dienstag entgegen.

„Unser Ziel ist die Endrunde. In Brand hat der Köpi-Cup einen hohen Stellenwert. Wir sind richtig heiß auf die Halle”, verspricht Borussen Trainer Klaus Barth Leidenschaft und Spielkunst auf dem Parkett. Etwas lockerer sieht sein Verbandsliga-Kollege Stefan Emmerling das Indoor-Spektakel.

„Der Hallenfußball soll Spaß machen, außerdem wollen wir unsere Mannschaftskasse ein bisschen aufstocken”, sagt Alemannias-U-23-Coach. Sein Team ist immerhin Titelverteidiger.

Lämmermann dabei

Mit einem Sieg in Gruppe 3 will Oberligist Borussia Freialdenhoven am 1. Januar ins neue Jahr starten. „Wenn wir schon teilnehmen, kommen wir auch mit der stärksten Mannschaft und wollen möglichst weit kommen”, betont Borussia-Trainer Rob Hutting.

n die Pflicht nehmen will der Freialdenhovener Trainer dabei auch Spielführer Stephan Lämmermann, der ein Wiedersehen mit seinen Aachener Fans in der Halle an der Neuköllner Straße feiert. „Von ihm erwarte ich mehr, als er bisher gezeigt hat”, sagt Hutting.

Prüfsteine für die Borussia sind die Mannschaften von Rhenania Alsdorf, Rhenania Richterich und dem Bezirksligisten SuS Herzogenrath. „Wir sind der Underdog. Für uns ist der sportliche Vergleich mit den Großen ein absoluter Höhepunkt”, freut sich SuS-Coach Quirin Richte und drückt seinem Keeper Oliver Schmitz beide Daumen. Denn Herzogenraths Schlussmann kann seinen Titel als „bester Torwart verteidigen.

Gespielt wird am Montag, am Dienstag, am 1. und 2. Januar jeweils ab 19 Uhr in der Sporthalle Nord. Die Gruppenersten sowie der beste Zweite qualifizieren sich für die Halbfinals, die wie das Endspiel am Freitag ausgetragen werden.