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Portimao: Kölns hohes Anforderungsprofil für Zugänge

Portimao : Kölns hohes Anforderungsprofil für Zugänge

Gesucht wird: Profi, ablösefrei, 24 oder 25 Jahre alt, möglichst mit Bundesliga-Erfahrung, ohne Sprachprobleme und bezahlbar.

Nicht zu verachten wäre zudem ein gewisser Erfolgshunger, gepaart mit Potenzial. „Diese Fußballer besitzen ein Höchstmaß an Eigenmotivation”, begründet Manager Andreas Rettig sein nicht gerade bescheidenes Anforderungsprofil an mögliche Neuzugänge des 1. FC Köln.

Denn im portugiesischen Trainingslager spielt der FC nicht nur Fußball. Am Freitag beim 2:3 gegen Erstligist Hansa Rostock eine Halbzeit lang erfolgreich, was sich in Treffern von Andrew Sinkala (12.) und Christian Springer (44.) niederschlug. Dass nach der Pause Hansen (55.), Schied (70.) und Wibran (77.) das Blatt wendeten, schmerzte Friedhelm Funkel nicht sehr.

Der Trainer bastelt mit dem Manager schon an der Zukunft - so gut es geht. „Wir sind da in einer schwierigen Situation - Mainz 05 lässt grüßen.

Die hatten im Vorjahr sogar zehn Punkte Vorsprung zum Rückrundenstart, bekamen einen negativen Lauf und scheiterten. „Das muss uns eine Warnung sein”, sagt Rettig.

Und wie planen Sie in der jetzigen Situation? „Wir planen zweigleisig mit Schwerpunkt Erste Liga. Dabei sind die eigenen Spieler, deren Verträge auslaufen, unsere ersten Ansprechpartner.”

Natürlich weiß auch Rettig, dass nur mit dem derzeitigen Aufgebot das Unternehmen Beletage schnell wieder mit der Rückstufung enden dürfte.

Aber angesichts der finanziellen Lage lassen sich nur Spieler verpflichten, „die nicht unter dem Aspekt des schnöden Mammons zu uns kommen, sondern weil sie den FC als Chance begreifen. Mit ihnen soll hier eine Mannschaft mit Pers- pektive zusammengestellt werden. Jeder, der zu uns kommt, soll davon ausgehen, dass er über den FC eine Wertsteigerung erfährt.”