Köln: Kölner Präsidiumskandidaten: Rückzug nicht ausgeschlossen

Köln: Kölner Präsidiumskandidaten: Rückzug nicht ausgeschlossen

Das designierte Präsidium des 1. FC Köln um den Präsidentschaftskandidaten Werner Spinner hat einen Rücktritt von der Kandidatur nicht ausgeschlossen.

Dem vom Verwaltungsrat vorgeschlagenen Team um den ehemaligen Manager der Bayer AG will bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am kommenden Montag eine Opposition um den früheren FC-Vizepräsidenten Karl-Heinz Thielen entgegentreten.

„Das schlimmste, was dem Verein passieren könnte, wäre eine sogenannte Schlammschlacht. Ich würde sie nicht mitmachen und nicht antreten”, sagte Spinner in verschiedenen Interviews mit Kölner Zeitungen (Mittwoch).

Er habe ein Gespräch mit Thielen gesucht, dies sei bislang abgelehnt worden, betonte der Präsidentschaftskandidat. Spinner befürchtet, dass die Opposition nicht zu einer Vereinigung im Club beiträgt. „Hinter der Kandidatur steckt natürlich ein Plan.” Die Gegenseite habe sich durch den Schritt außerhalb der vereinbarten Regeln verhalten und mache sich nun unkalkulierbar.

„Wir haben am Samstag ein wichtiges Spiel. Wenn wir da die Punkte nicht holen, weil hier ein Zirkustheater veranstaltet wird, ist für uns Schluss”, betonte Spinner. Der Verwaltungsrat hätte dann die Möglichkeit, die Mitgliederversammlung abzusagen.

Spinner hatte mit seinem Team um Markus Ritterbach und Toni Schumacher vom Verwaltungsrat Grünes Licht für eine Kandidatur bei der Versammlung am Montag bekommen. Thielen möchte sich gemeinsam mit Franz-Josef Wernze und Bernd Steegmann ebenfalls dem Votum der Mitglieder stellen. Dies ist allerdings nur möglich, wenn die Mitglieder zuvor das Team um Spinner in zwei Wahlgängen mehrheitlich ablehnen:

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