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Köln: Köln will siegen für neues Selbstvertrauen

Köln : Köln will siegen für neues Selbstvertrauen

Das 2:2 bei den Bayern in der Liga war ein „Punkt für den Kopf”, wie es Marcel Koller formulierte.

„Wir dürfen nur noch von Spiel zu Spiel schauen und werden mit jedem Erfolg mehr Selbstvertrauen aufbauen”, erläutert der Trainer des 1.FC Köln seine Therapie, die er dem Tabellenletzten verordnet hat.

Da würde ein Erfolg am Mittwochabend (18.30 Uhr) über den Zweitligisten Greuther Fürth im Achtelfinale des DFB-Pokals gerade recht kommen.

Welche Formation den Sprung ins Viertelfinale schaffen soll, darüber denkt der Schweizer noch nach. „Die Entscheidung werde ich erst am Mittwoch treffen”, sagt er. Wobei aber sicher sein dürfte, dass Alexander Bade für Stefan Wessels das Tor hüten wird.

So, wie es auch sein Vorgänger Friedhelm Funkel gemacht hätte. Koller: „Das ist ein Dankeschön für die gute Arbeit und das korrekte Verhalten Bades in den letzten Wochen.”

Über den Rest schweigt er sich aus. Wobei die wahrscheinlichste Variante die ist, ansonsten die Startelf auflaufen zu lassen, die bei den Bayern das Unentschieden holte.

„Diese Mannschaft hat in München sehr gut gespielt und hätte es verdient, noch einmal aufzulaufen.” Das heißt: Für den genesenen Kapitän Dirk Lottner wird wohl nur ein Platz auf der Bank bleiben.

Keine Sparflamme

Doch Koller relativiert diese Aussage im nächsten Satz. „Wir haben am Sonntag ein wichtiges Spiel gegen Leverkusen”, schiebt er nach. „Da muss ich jetzt erst sehen, ob bei allen Spielern die Kraft reicht.”

Denn auch gegen Fürth, so der Trainer, geht es mit „Fußball auf Sparflamme” nicht. Und eine Pokalüberraschung zu Lasten der „Geißböcke” darf es heute Abend nicht geben; das frisch gewonnene Selbstvertrauen wäre schon wieder geschwunden.