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Mönchengladbach: Hans Meyer wechselt wieder seinen Torwart

Mönchengladbach : Hans Meyer wechselt wieder seinen Torwart

Hans Meyer ist ein Verfechter der These: Zu Hause musst du stark sein. Was im Umkehrschluss nicht heißt, dass Auswärtsspiele wie das heutige beim VfL Wolfsburg abgeschenkt werden.

Doch Mönchengladbachs neuer Trainer sagte schon nach dem 1:0-Sieg über den Karlsruher SC und dem kleinen Schritt in die richtige Richtung: „Nach Wolfsburg werden wir wieder anfangen solide zu arbeiten.” Im Klartext: Nach dem Gastspiel beim heimstarken VfL soll die Mannschaft Meyers Auffassung vom Fußball Tag für Tag ein bisschen mehr verinnerlichen, um die wichtigere Partie am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt nicht nur erfolgreich wie gegen den KSC zu gestalten - sondern auch „fußballerischer”.

Frei nach Meyers Spielidee, Druck auf den Gegner auszuüben und mutig hinten rauszurücken. Druck ausüben, mutig aufrücken, zwei Vorgaben, die am Dienstag nicht so einfach umzusetzen sein werden. Auch wenn die Mannschaft die Zugfahrt am Montag nach Wolfsburg „mit breiterer Brust” angetreten hat, wie Sportdirektor Max Eberl sagt. Der Sieg gegen Karlsruhe „hat erst einmal einfach nur gut getan”.

Ausgelassen gefeiert wurde natürlich nicht, denn jeder weiß, was Patrick Paauwe in Worte kleidet: „Wir wissen, dass wir uns in allen Bereichen noch steigern und auch stablisieren müssen.” Paauwe dürfte wieder als Kapitän beginnen, denn es gibt voraussichtlich nur eine Umstellung - gezwungenermaßen.

Für Uwe Gospodarek steht wieder Christofer Heimeroth im Tor, denn die neue Nr. 1 plagt sich mit einer Muskelverhärtung im Oberschenkel. Für den angeschlagenen Soumaila Coulibaly rückt Johannes van den Bergh in den Kader, in dem auch Tobias Levels für Sascha Rösler Platz findet. Ersatztorwart ist Frederic Löhe.