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Mönchengladbach: Hans Meyer: „Sorge ist angebracht, aber keine Panik”

Mönchengladbach : Hans Meyer: „Sorge ist angebracht, aber keine Panik”

Hans Meyer kehrt zum Bundesligisten Borussia Mönchengladbach zurück. Der 65 Jahre alte Fußball-Lehrer wurde am Sonntag als Nachfolger von Jos Luhukay präsentiert.

Mit Hilfe von Christian Ziege, der von der Position des Sportdirektors auf die des Co-Trainers wechselt, soll er den kriselnden Altmeister aus dem Tabellenkeller führen. Der charismatische Routinier, der seit seiner Amtszeit von September 1999 bis März 2003 bei den Borussen- Fans Kultstatus genießt, erhält einen Vertrag bis 30. Juni 2010.

War es für Sie eine Herzensangelegenheit, nach Mönchengladbach zurückzukehren?

Meyer: „Besondere Sympathien für die Borussia haben sicher eine Rolle gespielt. Aber Heuchelei ist nicht angebracht. Die Rückkehr war für mich nicht nur eine Herzensangelegenheit, sondern ich sehe auch das Potenzial des Teams. Und ich habe großes Interesse, an dieser komplizierten Aufgabe mitzuwirken. Das Ziel ist klar: drinbleiben. Sorge ist angesichts der Tabellensituation angebracht, aber keine Panik.”

Begrüßen Sie die Entscheidung von Christian Ziege, künftig als Trainer-Assistent zu arbeiten?

Meyer: „Ich bin froh, dass Christian Ziege diese ungewöhnliche Entscheidung getroffen hat. Bei den heutigen Statussymbolen in unserer Gesellschaft ist es nicht selbstverständlich, dass er diesen Schritt zurück macht. Aber er hat den Kader mit zusammengestellt und ist ganz nah dran an der Mannschaft.”

Ist es nötig, den Kader zu verstärken?

Meyer: „Ich komme gerade aus einer Präsidiumssitzung und habe mir die finanzielle Seite angehört. Sie ist nicht so, dass große Möglichkeiten da wären. Wenn es bezahlbar und nötig ist, werden wir es aber tun. Ich hoffe, dass ich nach 14 Tagen Training sagen kann, dass wir es nicht nötig haben.”