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Mönchengladbach: Gladbach trennt sich von sieben Spielern

Mönchengladbach : Gladbach trennt sich von sieben Spielern

Nach dem zweiten Abstieg aus der Fußball-Bundesliga trennt sich Borussia Mönchengladbach von sieben Spielern. Wie Sportdirektor Christian Ziege am Mittwoch erklärte, plant der fünfmalige deutsche Meister in der 2. Liga ohne Torhüter Kasey Keller, Oliver Kirch, Michael Melka, Bernd Thijs, Wesley Sonck, Michael Delura und Hassan El Fakiri.

Der Wechsel von Peer Kluge, am vergangenen Samstag Torschütze beim 1:1 gegen Bayern München, zum 1. FC Nürnberg stand schon fest. Nachwuchstalent Eugen Polanski soll nach den Vorstellungen Zieges bei der Borussia bleiben.

Unklar ist die sportliche Zukunft von Nationalspieler Marcell Jansen in Mönchengladbach. Ziege sagte, Cheftrainer Jos Luhukay und er hätten am Dienstag noch einmal mit dem 21-Jährigen gesprochen, „übrigens nicht das erste Mal. Wir haben ihm gesagt, dass er für uns ein wichtiger Mann ist”, äußerte Ziege. Dass Jansen nicht in der 2. Liga spielen und den Verein verlassen wolle, habe Ziege nur in Zeitungen gelesen. „Mir persönlich hat er das noch nicht gesagt, auch in unserem Gespräch am Dienstag nicht. Wenn es so ist, dass er unbedingt weg will, dann erwarte ich von ihm, dass er es mir sagt.”

Den 37 Jahre alten amerikanischen Schlussmann Keller bezeichnete der Mönchengladbacher Sportdirektor als „besonderen Fall”. Dass sich Keller anbot, bei der Borussia zu bleiben, sei überraschend gekommen. Ziege: „Wir mussten davon ausgehen, dass er im Fall eines Abstiegs nicht mehr zur Verfügung steht.” Deswegen habe sich der Verein entschlossen, einen Umbruch „auch im Tor zu vollziehen, schon wegen der Altersfrage”. Der 25-jährige Christofer Heimeroth werde in der Saison 2007/2008 die Nummer eins sein.

Ungeklärt ist die Situation bei Kasper Bögelund, Steve Gohouri und Zé Antonio. Den von anderen Clubs umworbenen Profis Bögelund und Gohouri habe die Borussia deutlich gesagt, dass Luhukay weiter mit ihnen plane, so Ziege. Beide hätten signalisiert, dass sie künftig auch in der 2. Liga für Mönchengladbach spielen wollten. Bei Zé Antonio, der einen gültigen Vertrag hat, aber nicht in der 2. Liga spielen will, gilt laut Ziege der Grundsatz, dass „wir einen Spieler nur aus seinem Vertrag entlassen, wenn es sich für Borussia auch lohnt.”