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Mönchengladbach: Gladbach gegen den VfB doch mit Aidoo

Mönchengladbach : Gladbach gegen den VfB doch mit Aidoo

Von wegen Leichtigkeit des Seins: „Es wird kompliziert wie immer”, warnt Borussia Mönchengladbachs Trainer Hans Meyer vorm VfB Stuttgart, der am Samstag mit nur drei Punkten den Bökelberg besucht.

Es kommt halt auf den Blickwinkel an. Beispiel Jörg Stiel. Hat doch der Kerl beim Sieg in Berlin sein zweites Gegentor kassiert. „Tendenz absteigend, meinen Sie?”, fragt Borussias Torhüter. „Ich fühle mich bei dieser Tendenz wohl: In jedem zweiten Spiel ein Gegentor, damit kann ich leben.”

Generell diese Saison schon zu verklären, damit hat der Schweizer Probleme. „Dafür ist sie noch zu jung”, sagt der 34-Jährige. Um dann doch positive Nuancen zu entdecken: „Wir haben ein Jahr mehr zusammen gespielt. Die Kennenlern-Phase ist abgeschlossen, wir sind näher gerückt.”

Auf diesem Gebiet ist Stiel - anders als Neu-Stürmer Morten Skoubo - ein Experte, sagt sein Trainer: „Skoubo muss sich noch eingewöhnen. Jörg Stiel kannte nach dem ersten Tag jeden Spieler mit Namen, war am zweiten mit allen Spielerfrauen per Du.”

Was geschah am dritten Tag? Gladbachs „Oldie” verbittet sich jede Steigerung. „Erstens bin ich älter als alle Spielerfrauen, zweitens duzen wir uns alle. Und drittens sage ich immer noch Frau Meyer.”

Die Probleme hat Lawrence Aidoo nicht. Er kann sich ins Englische flüchten. Und ist vor allem „happy”: Nach einer Blitzheilung seiner Schulter kann er am Samstag auflaufen.