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Köln: Giovanni Federico führt FC zum 3:0

Köln : Giovanni Federico führt FC zum 3:0

Der 1. FC Köln zieht in der 2. Fußball-Bundesliga weiterhin einsam seine Kreise.

Zum Rückrundenauftakt und zur Einweihung der neuen Westtribüne gewannen die „Geißböcke” vor 25.000 Zuschauern mit 3:0 (1:0) völlig verdient gegen den Karlsruher SC.

Der immer noch ungeschlagene Tabellenführer fuhr den zwölften Sieg im 18. Spiel ein. „Für das erste Spiel war es ganz ordentlich”, kommentierte Trainer Friedhelm Funkel.

Es war das Spiel des Giovanni Federico. Der 22-Jährige, der am Freitag in die Rolle des gelbgesperrten Kapitän Dirk Lottners schlüpfen musste, machte seine Sache außerordentlich gut.

Der Torjäger, der bislang nur zwei Kurzeinsätze in der 2. Liga hatte und ansonsten seine Qualitäten in der Regionalliga-Mannschaft des FC unter Beweis gestellt hatte, übernahm an diesem Freitagabend den Kreativ-Teil in der Kölner Offensive.

Er war es, der in der 18. Minute mit dem ersten Torschuss der gesamten Partie Karlsruhes Torhüter Thomas Walter prüfte. Und nach einer weiteren gelungenen Aktion ging er nach einem Duell mit Clemens Fritz im Strafraum zu Boden. Den - fragwürdigen - Foulelfmeter drosch Ersatz-Kapitän Thomas Cichon zum 1:0 in den Kasten (23.).

Ansonsten entwickelte sich das Spiel schleppend. Der KSC, die Mannschaft mit der geringsten Torausbeute der Liga, war im Angriff lahm und ungefährlich, der FC hatte viel Mühe, sich gegen die kompakte Abwehr in Szene zu setzen.

Es war eine Begegnung der Katagorie gewinnen und abhaken. Zahlreiche Zweikämpfe, kaum Torchancen und wenig Unterhaltungswert. Dennoch waren die Zuschauer zufrieden, weil sich der FC nicht vom Erfolgskurs abbringen ließ.

Die Sache war nach 53 Minuten endgültig gelaufen. Bei einem Konter landete der Ball wieder einmal bei Federico, der mit einem herrlichen Pass Matthias Scherz bediente, und der FC-Torjäger hatte keine große Mühe mit seinem 13. Treffer das 2:0 zu erzielen. „Das war Klasse”, strahlte Funkel.

Nachdem Karlsruhes Routinier Bruno Labbadia - im Hinspiel war er erstmals in seiner Karriere mit Rot vom Platz geflogen - wegen Meckerns Gelb-Rot gesehen hatte, setzte Florian Kringe, der zuvor einige Möglichkeiten ausgelassen hatte, sogar noch einen drauf (86.).