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Frankfurt/Main: Geldstrafen für Kaiserslautern und Köln

Frankfurt/Main : Geldstrafen für Kaiserslautern und Köln

Zweitligist 1. FC Kaiserslautern und Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln sind vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen der Ausschreitungen im Anschluss an das Duell beider Vereine am 18. Mai dieses Jahres zu Geldstrafen verurteilt worden.

Die Pfälzer müssen wegen eines nicht ausreichenden Ordnungsdienstes 15.000 Euro zahlen, die Kölner wurden wegen unsportlichen Verhaltens mit 8000 Euro belangt. Im Anschluss an die Partie war es im Innenraum des Fritz-Walter-Stadions zu tätlichen Auseinandersetzungen zwischen den Fans beider Lager gekommen.

Die „Roten Teufel” hatten sich im letzten Saisonspiel durch ein 3:0 gegen die bereits als Aufsteiger feststehenden Gäste den Klassenverbleib in der 2. Bundesliga gesichert. Nach dem Abpfiff drängten sich viele Fans in der Kaiserslauterer Westkurve massiv nach vorne und beschworen dadurch eine gesundheitliche Gefährdung für die Zuschauer im vorderen Zaunbereich herauf. Die Ordner öffneten daher die Fluchttore Richtung Innenraum.

Vor dem von Ordnungskräften nur unzureichend gesicherten Kölner Fanblock provozierten FCK-Anhänger dann durch das Werfen von Fahnenstangen, Flaschen und Getränkebechern. Daraufhin stürmten Kölner Fans auf den Rasen und lieferten sich mit den einheimischen Anhängern eine wilde Schlägerei, die erst durch einen massiven Polizei-Einsatz beendet werden konnte. Sieben Personen wurden verletzt.