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Mönchengladbach: „Geißböcke” fast auf links gedreht

Mönchengladbach : „Geißböcke” fast auf links gedreht

Lange wird der 17. September 2005 zumindest in Kölner Geschichtsbüchern zu finden sein: der letzte Sieg der laufenden Saison, das 2:1 gegen Mönchengladbach.

Doch wer stand damals in Kölner Reihen eigentlich auf dem Platz? Morgen wird eine fast komplett durchgemischte „Geißbock”-Mannschaft versuchen, das Blatt in der Liga noch zu wenden. Sicher mit an Bord sind vom Hinrunden-Team nur Stefan Wessels, Lukas Sinkiewicz, Alpay und Lukas Podolski, der erst nach Saisonende Vertragsverhandlungen führen wird.

Macht vier aus elf: Nicht in der Startformation werden der zuletzt - freundlich ausgedrückt - glücklos agierende Mannschaftskapitän Sebastian Schindzielorz sein. Sein damaliger Stellvertreter und Torschütze Björn Schlicke wurde von Trainer Hanspeter Latour zur Kölner U23 geschickt. Nach dem Wintertrainingslager erhielten Youssef Mokhtari, Andrew Sinkala und Rolf-Christel Guié-Mien die „Erlaubnis”, sich einen anderen Verein zu suchen. Den Klub verlassen hat Antony Lurling, Lell, Rahn und Scherz sind ebenfalls nicht mehr erste Wahl. Mit der Rückkehr zur Dreierkette bilden Lukas Sinkiewicz, Alpay und Boris Zivkovic das Abwehrkorsett. Als „Sechser” agieren Marvin Matip und Dimitrios Grammozis, der seine Gelb-Sperre abgesessen hat. Die Offensive werden Streit, Cabanas, Podolski und Streller bilden.

Bei Borussia Mönchengladbach ist ebenfalls eine Personalentscheidung gefallen: Wesley Sonck wird für Kahê und neben Oliver Neuville stürmen und dafür sorgen, dass die Siegeszuversicht des Rivalen vom Rhein einen Dämpfer erhält. Da Borussias Trainer Horst Köppel stets für eine Überraschung gut ist, könnte die Frage nach dem Ersatz für den gesperrten Eugen Polanski so ausfallen: Marcell Jansen übernimmt nach seiner Sperre die Position von Peer Kluge im linken Mittelfeld, Borussias zuletzt Bester rückt dafür für den zuletzt nicht so agilen Hassan El Fakiri auf die rechte Seite und Bernd Thijs „gibt den Polanski” vor der Abwehr. Damit würde Kapitän Jeff Strasser auf der linken Abwehrseite im Team bleiben.