Aachen: Fußball-WM 2018: Der deutsche Kader

Aachen: Fußball-WM 2018: Der deutsche Kader

Vom 14. Juni bis zum 15. Juli wird in Russland der neue Weltmeister gesucht. Deutschland will seinen Titel verteidigen, sich den fünften Stern sichern und mit Brasilien gleichziehen. Wir zeigen, mit welchen Jungs Joachim Löw zur WM 2018 reist.

Der Trainerstab

Will mit seiner Mannschaft den WM-Titel in Russland verteidigen: Bundestrainer Jogi Löw gab am 4. Juni den Kader für die Weltmeisterschaft 2018 bekannt. Foto: Arne Dedert/dpa

Nach der Heim-WM 2006 übernahm Jürgen Klinsmanns Co-Trainer Joachim Löw die Verantwortung. Zu diesem Zeitpunkt rechneten sicher nicht viele damit, dass der im Schwarzwald geborene Trainer zu einem der erfolgreichsten Nationaltrainer aufsteigen sollte: Vize-Europameister 2008, Halbfinaleinzug bei den Europameisterschaften 2012 und 2016, Weltmeisterdritter 2010 und als Krönung der Weltmeistertitel 2014 in Brasilien. In Vorbereitung auf die diesjährige WM konnte seine Mannschaft 2017 zudem den Confederations Cup gewinnen. Unabhängig vom Verlauf des Turniers in Russland wird der DFB den Weg mit Löw fortführen. Im Rahmen der Bekanntgabe des vorläufigen Kaders am 15. Mai wurde die Vertragsverlängerung bis 2022 verkündet.

Ihm zur Seite stehen Thomas Schneider und Marcus Sorg als Co-Trainer und Andreas Köpke als Torwarttrainer, der beim WM-Sieg 1990 im Kader war und 1996 als Stammtorhüter mit dem DFB-Team Europameister wurde.

Das Tor

Die Abwehr

Das Mittelfeld

Thomas Müller, Toni Kroos, Marco Reus und die Liste könnte ewig weitergehen. Um das Mittelfeld der deutschen Mannschaft wird Jogi Löw von der ganzen Welt beneidet. Hier hat der Bundestrainer die Qual der Wahl.

Vor allem Marco Reus wird sich auf die Spiele in Russland freuen. Der Tempodribbler von Borussia Dortmund glänzte bei den vergangenen großen Turnieren stets mit Abwesehenheit, Verletzungen zwangen ihn immer wieder aufs Neue zu ungewollten Fußballpausen im Sommer. In diesem Sommer will er endlich mitmischen und der Welt sein Können auf der ganz großen Bühne zeigen.

Das Duo André Schürrle und Mario Götze sorgte 2014 für den Gänsehautmoment. Schürrle setzte sich auf der linken Seite durch, Flanke nach Innen, Tom Bartels schrie „Mach ihn!“ und Götze machte ihn. Deutschland schlug Argentinien durch den Treffer mit 1:0 und sicherte sich den vierten Stern. Doch beide konnten auf der Erfolgswelle nicht lange reiten. Beide sind mittlerweile (wieder) in Dortmund beschäftigt, die abgelaufene Saison zählt aber sicher nicht zu ihren Karriere-Highlights. Persönlich fiel es Jogi Löw sicher nicht leicht, sportlich ist die Nicht-Nominierung der beiden aber nachvollziehbar.

Der Sturm

Timo Werner ist gesetzt. Der Stürmer von RB Leipzig sorgte bereits beim Confed-Cup im vergangenen Jahr für Furore und sicherte sich mit drei Toren und zwei Vorlagen den „Goldenen Schuh“ . Der 22-Jährige, der beim VfB Stuttgart ausgebildet wurde, ist schnell, ballsicher und abschlussstark.

Hinweis: Die Angabe "DFB-Debüt" bezieht sich auf das erste Spiel für die A-Mannschaft. Spiele für die Jugendauswahlen oder Olympiamannschaften wurden nicht berücksichtigt.

(bph)
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