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Düsseldorf: Fortuna Düsseldorf ist wieder „in”

Düsseldorf : Fortuna Düsseldorf ist wieder „in”

„Geil, oder?” Wilfried Hannes dreht sich einmal um die eigene Achse. Sein Blick schweift über die voll besetzten Ränge im Düsseldorfer Paul-Janes-Stadion.

„Geil. So was gibt es sonst in der Oberliga nicht”, freut sich der Trainer des GFC Düren. 5250 Zuschauer waren gekommen, um „ihre” Fortuna gegen Düren zu unterstützen.

So viele Zuschauer, wie der GFC normalerweise nicht in zehn Heimspielen hat. Fortuna Düsseldorf, der Traditionsklub aus der Landeshauptstadt, ist wieder „in”.

„Der Zuschauerzuspruch hat uns auch völlig überrascht”, sagt Fortuna-Stadionsprecher Dieter Bierbaum, der den Verein schon seit 35 Jahren begleitet. Einen Neuanfang auf dem absoluten Tiefpunkt, in der Oberliga nämlich, soll gemacht werden.

„Wir haben einen neuen Trainer, fünf neue Spieler und mit Thomas Berthold einen neuen Manager. Und diesmal scheint alles zu passen.”

Vorbei sind die Zeiten, an denen es ständig neue Spieler, neue Trainer, neue Funktionäre und dazwischen zwei Abstiege gegeben hat. Das hofft der Stadionsprecher zumindest. Denn seine Fortuna ist zum Erfolg verdammt. „Mittelfristig, in den nächsten drei Jahren, müssen wir in die Zweite Liga.”

Denn sonst hat der erklärte Lieblingsklub der Düsseldorfer Punkrock-Band „Die Toten Hosen”, die auch gegen Düren auf der Tribüne saßen, ein Problem.

Nur wenn der Verein den Sprung zurück ins Profigeschäft schafft, darf er in der neuen, 51.000 Zuschauer fassenden Arena spielen. „Langfristig ist das unsere einzige Chance”, glaubt Dieter Bierbaum. Ansonsten bleibt das Paul-Janes-Stadion räumliche Heimat und sportliche Endstation.

„Auch wenn sich die Kassierer aller anderen Vereine freuen, wenn Ihr kommt; ich wünsche Euch den Aufstieg von ganzem Herzen. Ein Verein wie die Fortuna gehört nicht in die Oberliga”, hat Wilfried Hannes nach dem Spiel gesagt.

as Auftreten seiner Dürener war allerdings kontraproduktiv. Denn der GFC hat der Fortuna mit dem 1:0 die erste Saisonniederlage beigebracht.