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Köln: FC in Berlin mit Broich und dem Standard-System

Köln : FC in Berlin mit Broich und dem Standard-System

Offensive sieht anders aus: Mit Milivoje Novakovic als einziger Spitze und einem Fünfer-Mittelfeld will der 1. FC Köln die dritte Niederlage in Folge verhindern.

Ob das ausreicht, um am Freitag (20.30 Uhr) bei Hertha BSC Berlin zu bestehen und damit den Trend zu stoppen, ist zweifelhaft.

Das Problem der Mannschaft ist nicht die Defensive. Die ist durchaus kompakt. Doch offensiv ist der FC limitiert. Das haben die 15 Treffer in den bisherigen 14 Spielen gezeigt. Deshalb versucht es Christoph Daum mit einem neuen Spieler und dem Standard-System.

Thomas Broich erhält seine Chance und soll es auf der rechten Außenbahn gemeinsam mit Miso Brecko, der nach seiner Gelbsperre wieder dabei ist, richten. „In den letzten beiden Spielen haben wir nachgelassen”, beschrieb Trainer Christoph Daum den Abwärtstrend. „In Berlin will ich im Passspiel eine Fehlerquote sehen, die gegen Null geht.”

Der 55-Jährige sitzt im Olympiastadion zum 400. Mal in der Bundesliga als Trainer auf der Bank. Doch daran verschwendet er keinen Gedanken. Wichtiger ist Daum, dass er seine persönliche Serie wahrt. Denn bisher hat er in Berlin noch kein Spiel verloren. Und schon ein Unentschieden würde die Kölner weiterbringen.

„Wir haben ein beruhigendes Polster zum Tabellenende, aber du musst wachsein, damit du nicht überrascht wirst”, skizziert Manager Michael Meier die (noch) komfortable Kölner Tabellen-Lage. Doch sich nur auf die Ergebnisse der Teams am Ende der Rangliste zu verlassen, genügt auch dem Selbstanspruch des FC nicht. Deshalb fordert Daum: „Wir brauchen bis zur Winterpause noch Punkte.”

Personelle Probleme haben die Kölner nicht. Petit plagte sich diese Woche mit Leistenbeschwerden herum, doch gefährden den Einsatz des Portugiesen nicht. Ein Einsatz von Mannaseh Ishiaku von Beginn an ist noch kein Thema. Definitiv fehlen wird allerdings Kevin McKenna nach seiner Roten Karte gegen Hoffenheim. In der mündlichen Verhandlung bestätigte das DFB-Sportgericht am Donnerstag in Frankfurt die Zwei-Spiele-Sperre für den Kanadier.