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Düren: Evivo Düren und die Frustbewältigung

Düren : Evivo Düren und die Frustbewältigung

Es bestand Gesprächsbedarf. Dringender sogar. Und so redeten sie am Sonntag vier Stunden lang miteinander. Trainer und Spieler, Gesellschafter und Geschäftsführer des Volleyball-Bundesligisten Evivo.

Der schlechte Start ins Jahr 2006 mit einem enttäuschenden Abschneiden bei einem Turnier in den Niederlanden, der Niederlage in der Champions League gegen Maaseik am Mittwoch, dem 1:3-Aus im Pokalhalbfinale am Freitag gegen den Moerser SC und die Art und Weise öffentlicher Frustbewältigung einzelner Spieler führten Sportler und Funktionäre zum Gespräch unter Männern mit weiblicher Dolmetscherin zusammen.

Einer fehlte bei dem freimütigen Meinungsaustausch: Luiz Roque. Der brasilianische Mittelblocker war während und besonders nach dem Pokalaus gegen den Moerser SC mit seinem Außenangreifer, dem Argentinier Mauricio Arrua, aneinandergeraten, wollte nun über das Wochenende über seinen Ausraster nachdenken und am Montag wieder zum Training kommen. „Wir werden dann in Ruhe mit ihm reden. Wenn er unsere Hilfe brauchen sollte, werden wir sie ihm wie jedem Spieler gerne geben. Und wir alle hoffen, dass er mit dem Team zum Champions-League-Spiel nach Wien fährt”, erklärte Evivo-Geschäftsführer Rüdiger Hein. Dieses findet bereits am Mittwoch statt.

Der Geschäftsführer fliegt zuversichtlich in die Hauptstadt Österreichs, zeigt sich optimistisch, dass dort der Aufwärtstrend wieder beginnt.